Marín: abschied vom badminton – und ein neues kapitel beginnt!

Carolina Marín, die unangefochtene Königin des Badmintons, hat einen Schlussstrich unter ihre beeindruckende Karriere gezogen. Nach einer Karriere voller Triumphe und Rückschlägen blickt die gebürtige Huelvaerin nun voller Zuversicht nach vorn – und verrät, was ihre Zukunft bringt.

Die entscheidung reifte im stillen

Die Entscheidung, die Raquette an den Nagel zu hängen, sei ihr schwer gefallen, gestand Marín in einem exklusiven Interview. „Es war eine sehr komplizierte Entscheidung, aber ich bin gleichzeitig sehr ruhig, weil es die beste war, die ich treffen konnte“, erklärte sie. Die wiederholten Knieverletzungen, insbesondere die schmerzhafte Verletzung in Paris, spielten dabei eine entscheidende Rolle. Doch anstatt sich von den Rückschlägen entmutigen zu lassen, fand sie neue Motivation, um bis zum letzten Moment alles zu geben.

Der weg zurück – und die erinnerung an rio

Der weg zurück – und die erinnerung an rio

Die Erinnerung an die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, wo sie 2016 den Goldene gewann, ist ihr besonders wertvoll. „Hinter jeder Medaille steckt etwas“, betonte Marín. „Gerade die Spiele in Rio waren etwas Besonderes, weil ich sie mit meiner Familie und meinen Eltern feiern konnte.“ Diese Momente werden ihr für immer in Erinnerung bleiben.

Mehr als nur sport: die werte, die zählten

Mehr als nur sport: die werte, die zählten

Marín ist sich bewusst, dass ihre Karriere weit mehr war als nur sportliche Erfolge. „Ich bin stolz darauf, dass ich die Menschen in Spanien für das Badminton begeistert habe“, sagte sie. Sie möchte nun sicherstellen, dass ihr Vermächtnis weiterlebt und dass der Sport in Spanien weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Dabei will sie insbesondere jungen Talenten eine Chance geben und eine eigene Akademie gründen.

Die „verrücktheiten“ unter fernando rivas

Die „verrücktheiten“ unter fernando rivas

Ihr Erfolg ist untrennbar mit dem Namen ihres Trainers Fernando Rivas verbunden. Die beiden haben eine einzigartige Partnerschaft entwickelt, die von außergewöhnlichen Trainingsmethoden geprägt war. „Selbst nach meinen dreifachen Knieverletzungen verwende ich immer noch die Okklusionsvorrichtungen“, enthüllte Marín. „Als ich sie das erste Mal an meinen Beinen spürte, dachte ich: ‚Was für ein Wahnsinn!‘“ Auch das Training unter Hypoxie, bei dem sie in großer Höhe trainierte, war eine Herausforderung, die sie jedoch mit Bravour gemeistert hat. „Ich habe immer auf sie vertraut. Ich wusste, dass sie mich an meine Grenzen bringen würden.“

Der blick nach vorn: glück und eine neue akademie

Der blick nach vorn: glück und eine neue akademie

Marín blickt optimistisch in die Zukunft. „Für mich bedeutet ‚gewinnen‘ heutzutage, glücklich zu sein, ruhig zu sein und jede Entscheidung, die ich treffe, zu genießen“, erklärte sie. Sie freut sich darauf, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sich neuen Projekten zu widmen. Der Traum einer eigenen Badminton-Akademie in Spanien soll Wirklichkeit werden.

Carolina Marín verlässt die Weltspitze als eine der größten Sportlerinnen aller Zeiten. Ihr Erbe wird weiterleben – und ihre Geschichte wird junge Generationen von Sportlern inspirieren.