Marathon-lauf für krebsforschung: arzt ehrt verstorbenen freund

Ein bewegender Abschied und ein starkes Zeichen: Der Arzt Joaquín Martínez läuft den Marathon von Prag, um die Erinnerung an seinen Freund Pepe Monge zu ehren und Spenden für die Krebsforschung zu sammeln. Monge, ein unermüdlicher Aktivist und Patient mit Mielom, verstarb kürzlich bei einem tragischen Unfall.

Einzigartige freundschaft, geprägt von sport und kampf

Pepe Monge war weit mehr als nur ein Patient der Fundación CRIS Contra el Cáncer. Er war ein Leuchtturm der Hoffnung und ein unerschütterlicher Kämpfer gegen den Krebs. Seine Diagnose mit Mielom im Jahr 2018 veränderte sein Leben, doch anstatt sich zu ergeben, nutzte er seine Erfahrungen, um auf die Bedeutung der Forschung aufmerksam zu machen und für mehr Ressourcen in der Krebsbekämpfung zu werben. Dabei entstand eine außergewöhnliche Beziehung zum Arzt Joaquín Martínez, die weit über das rein medizinische Verhältnis hinausging. Es war eine tiefe Freundschaft, geschmiedet im Kampf gegen die Krankheit, gestärkt durch gemeinsame sportliche Herausforderungen und eine geteilte Lebensphilosophie.

Gemeinsam stellten sie sich sportlichen Zielen, die weit über das übliche Maß hinausgingen. Vom Aufstieg auf den Kilimandscharo bis zur Erklimmung des Aneto, wo Monge die Fahne der Fundación CRIS hochhielt, wurden diese Unternehmungen zu einer Plattform, um die dringende Notwendigkeit von Forschung zu betonen. “Die Forschung ist der einzige Weg, um die Zukunft von Krankheiten wie dem Mielom zu verändern”, so Monge immer wieder.

Martínez, der nun in Prag an den Start geht, betont: “Pepe repräsentiert Stärke, Überzeugung und Durchhaltevermögen. Er hat uns ein riesiges Erbe hinterlassen, das wir respektieren und vorantreiben müssen. Er wusste, dass wir nur durch Forschung und Innovation Hoffnung geben und den Krebs besiegen können.”

Der Marathonlauf ist mehr als nur ein Rennen; er ist ein Appell. Alle Spenden werden der Unidad CRIS de Tumores Hematológicos des Universitätsklinikums 12 de Octubre in Madrid zugewiesen, wo wichtige Fortschritte in der Behandlung von Blutkrebskrankheiten erzielt werden. Es ist ein Vermächtnis, das weiterlebt – getragen von der Erinnerung an einen Mann, der sich seinem Schicksal stellte und die Welt mit seiner positiven Energie inspirierte.

Die Zahl der Patienten mit Mielom steigt stetig an. Allein in Spanien werden jährlich über 1.500 neue Fälle diagnostiziert. Die Forschung bietet hier die einzige Chance, das Leben dieser Menschen zu verlängern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Martínez Lauf ist somit ein symbolträchtiger Akt der Solidarität und ein Aufruf zur Unterstützung der Krebsforschung.

Ein vermächtnis der hoffnung

Ein vermächtnis der hoffnung

Monge verstand es, seine Geschichte zu nutzen, um andere zu ermutigen und auf die Notwendigkeit von innovativen Therapien hinzuweisen, wie beispielsweise CAR-T-Zelltherapien. Sein Engagement für den Zugang zu diesen Behandlungen war unermüdlich. Nun, nach seinem Tod, ist es an uns, sein Werk fortzusetzen und die Hoffnung, die er verbreitet hat, am Leben zu erhalten. Der Marathon von Prag ist ein erster, wichtiger Schritt.