Manunited erinnert an die münchener tragödie – und plant für die zukunft
68. Jahrestag der tragödie in münchen
Manchester – Vor dem 68. Jahrestag der Münchener Katastrophe hat Trainer Michael Carrick seine Spieler von Manchester United eindringlich an die historische Bedeutung dieses Ereignisses erinnert. Die Tragödie, bei der am 6. Februar 1958 23 Menschen ihr Leben verloren, darunter elf Spieler und Betreuer des englischen Traditionsklubs, ist ein dunkles Kapitel in der Vereinsgeschichte.

Die geschichte verstehen
„Sobald du zu diesem Klub kommst, wirst du darauf aufmerksam gemacht“, erklärte Carrick vor dem Premier-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur. „Man kann gar nicht anders, als die Geschichte zu kennen und zu verstehen.“ Die Katastrophe ereignete sich auf dem Rückflug von einem Europapokalspiel gegen Partizan Belgrad, als das Flugzeug nach einem Tankstopp in München abstürzte.

Mehr als nur ein unglück
Für Carrick ist München „der größte Teil der Klubgeschichte“, nicht nur aufgrund des Unglücks selbst, sondern auch wegen der Art und Weise, wie sich Verein und Mannschaft danach wieder aufrichteten und später große Erfolge feierten. Die Erinnerung an die Opfer und die daraus resultierende Stärke sind ein wichtiger Teil der Klub-DNA.
Erfolgreicher start unter carrick
Sportlich läuft es für Michael Carrick derzeit sehr gut. Sein Team feierte drei Siege in Folge gegen Manchester City, FC Arsenal und FC Fulham. Der Start ist ein echter Traum, und das Team scheint gut eingespielt zu sein.
Weniger spiele, mehr trainingszeit
In dieser Saison bestreitet Manchester United lediglich 40 Pflichtspiele – so wenige wie zuletzt in der Saison 1914/15. Dies ermöglicht dem Team mehr Zeit für intensives Training und die taktische Feinabstimmung. Carrick hat derzeit also die Möglichkeit, die Mannschaft optimal vorzubereiten.
Ausblick: reisepläne und kompensation
Konkrete Pläne für die 13-tägige Pause nach dem Spiel bei West Ham gibt es noch nicht. Allerdings gibt es im März und April Lücken im Spielplan, die der Klub möglicherweise für Reisen in den Nahen Osten nutzen könnte, um Einnahmeverluste durch das Verpassen des Europapokals auszugleichen. „Wir kennen den Spielplan und haben einige Freiräume, die wir unterschiedlich nutzen können. Im Moment ist alles offen“, so Carrick.
Die zukunft von manchester united
Die Kombination aus Ehrfurcht vor der Geschichte und dem Blick nach vorn prägt derzeit die Arbeit von Michael Carrick. Er möchte sowohl die Tradition des Klubs bewahren als auch neue Erfolge feiern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob ihm dies gelingt.
