Manuel Neuer: Kein Druck vor der WM 2026 und Vertragsverlängerung

Neuer ohne druck

Manuel Neuer (39) macht sich keinen Druck, weder mit Blick auf die WM 2026 noch in Bezug auf seinen Vertrag. Der Torhüter genießt aktuell, dass er seit März, als er einen Muskelfaserriss in der Wade hatte, ohne körperliche Beschwerden ist. War er über Jahre im Dauerstress, so kann er nun die Länderspielpausen nutzen: zum Training, aber auch zur Regeneration.

Regeneration und urlaub

Regeneration und urlaub

So war er zuletzt mit seinen Schalker Ex-Kollegen Ivan Rakitic (37) und Gerald Asamoah (47) sowie Toni Tapalovic (45), jahrelang Neuers Torwarttrainer, im Kroatien-Urlaub. Pausen, die seinem Körper guttun – und dafür sorgen, dass Neuer wieder auf Weltklasse-Niveau hält. Das zeigte er auch beim 2:1 am Samstag gegen Dortmund, als er zwar nicht zu Glanzparaden gezwungen wurde, aber wie immer hellwach mitspielte.

Karriereplan und vertragsverlängerung

Karriereplan und vertragsverlängerung

Die Bayern-Verantwortlichen berücksichtigen bei der Planung im Tor immer Neuers Karriereplan. Der sieht aber kein Ende vor: Neuer kann sich – wie auch der Verein – gut vorstellen, den Vertrag noch einmal zu verlängern. Nach SPORT BILD-Informationen sieht der Plan aktuell vor, dass bis Jahresende gewartet wird. Bleibt Neuer in Topform und von Verletzungen verschont, könnte es zu Beginn des Jahres 2026 schnell gehen mit der Unterschrift unter einen neuen Einjahresvertrag. Das gibt den Bayern Sicherheit auf der Torwartposition – und Zeit.

Nachfolger für neuer

Nachfolger für neuer

Einen Nachfolger für den fünfmaligen Welttorhüter zu finden wird eine schwer zu lösende Aufgabe, die sie parallel schon angehen: Mit Jonas Urbig (22) als Nummer zwei, mit Daniel Peretz (25) und Alexander Nübel (29), die beide verliehen sind. Bei Peretz läuft es in Hamburg nicht, er ist nur Nummer zwei. Über einen Abbruch der Leihe wird bereits diskutiert.

Nübel und seine zukunft

Im Fall Nübel wäre eine erneute Vertragsverlängerung von Neuer ein klares Signal: Damit müsste er sich von den Ambitionen verabschieden, seinen Weg bei den Bayern zu machen. Denn eine Rückkehr ist für Nübel erst nach Neuers Abschied denkbar. Intern soll es bei den Bayern die Meinung geben, dass bei einer erneuten Neuer-Verlängerung Nübel verkauft werden müsse. Schließlich sei es nicht einmal ausgeschlossen, dass Neuer noch ein weiteres Jahr dranhängt und damit sogar bis 2028 im Tor stehen würde.

Kosten der nübel-leihe

Bayern zahlt bei der Nübel-Leihe an Stuttgart im Moment richtig drauf. So soll der deutsche Rekordmeister zwei Drittel von Nübels Gehalt in Höhe von geschätzt elf Mio. Euro übernehmen. Setzt Neuer seine Bayern-Karriere fort, soll damit Schluss sein: Dann kann Nübel für 20 bis 25 Mio. Euro gehen – für Stuttgart zu viel, für Mittelfeld-Klubs aus der Premier League dagegen durchaus denkbar.