Mannheim verstärkt del-team: zwei eisbären-stars wechseln!
Schock für die Eisbären Berlin, Freude für die Adler Mannheim: Nur wenige Tage nach dem Ende der DEL-Finalserie sicherten sich die Mannheimer gleich zwei Schlüsselspieler aus der Hauptstadt. Mit dem Goalie Jake Hildebrand und dem jungen Stürmer Lennard Nieleck kommen zwei frische Meister in die Quadratestadt – ein Coup, der die Konkurrenz aufhorchen lässt.
Hildebrand: erfahrene verstärkung für den kasten
Die Verpflichtung von Jake Hildebrand ist zweifellos ein Statement der Adler. Der 32-jährige US-Amerikaner war in den letzten Jahren eine feste Größe zwischen den Pfosten der Eisbären und trug maßgeblich zu deren Meisterschaftserfolg bei. Seine Ruhe und sein Können im direkten Duell machten ihn zum gefürchteten Rückhalt der Berliner Abwehr. Dass er nun in Mannheim spielen wird, ist für die Fans beider Teams eine Überraschung, insbesondere angesichts seiner Verletzung im Halbfinale gegen die Kölner Haie, die ihm die Teilnahme an der Finalserie verwehrte. Cheftrainer Dallas Eakins betonte die Bedeutung der Verpflichtung: „Jake bringt jede Menge Meisterschaftserfahrung sowie eine Siegermentalität mit. Er ist ein hervorragender Teamkollege, der uns helfen wird, weiter voranzukommen.“

Nieleck: potenzial für die zukunft
Neben der erfahrenen Nummer eins Hildebrand punktet Mannheim auch mit der Verpflichtung des jungen Offensivspielers Lennard Nieleck. Der 22-Jährige spielte in Berlin unter einer Förderlizenz und soll nun in Mannheim den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Eakins zeigt sich überzeugt: „Er besitzt großes Potenzial, und wir sind davon überzeugt, dass er sich mit dem richtigen Förderkonzept zu einem Stammspieler in der DEL entwickeln kann.“ Nieleck könnte so frischen Wind in die Offensive der Adler bringen und für neue Torgefahr sorgen.
Die Eisbären Berlin stehen vor einer ungewissen Zukunft im Tor, während die Adler Mannheim mit diesen beiden Neuzugängen ambitioniert in die neue Saison blicken. Die Frage ist, ob die beiden Ex-Berlin-Spieler den Erfolg mit ihren ehemaligen Konkurrenten wiederholen können. Die DEL-Saison 2026/27 verspricht jedenfalls Spannung.
