Málaga vor entscheidendem wochenende: finale gegen almería steht vor der tür
Die Luft in Málaga ist zum Greifen dicht. Nur noch zwei Spieltage trennen den Traditionsverein vom erhofften Aufstieg in die erste Liga, und das Duell gegen Almería wird bereits als vorgezogenes Finale gehandelt. Doch während die Euphorie groß ist, mahnen die Verantwortlichen zur Ruhe – ein Blick auf den Gegner zeigt, dass die Aufgabe alles andere als einfach wird.
Funes: „almería ist für die erste liga gemacht“
Trainer Juanfran Funes ließ keinen Zweifel daran, dass Almería kein typischer Aufstiegskandidat sei, der sich durch eine Playoff-Beteiligung empfehlen muss. „Das ist ein Team, das für die Primera División gebaut wurde, nicht für diese K.O.-Runde“, erklärte er vor dem Hinspiel in La Rosaleda. Trotzdem schwinden die Zweifel im Team nicht. Der Glaube an die eigenen Stärken und die Qualität des Kaders sind ungebrochen. „Sie sind zwar stärker, aber wir haben Talent und die Mittel, um zu bestehen“, so Funes.
Die taktische Ausrichtung für die anstehenden Partien ist bereits klar: „Es wird keine Partie mit wenig Toren“, kündigte der Coach an. Er rechnet mit einem offenen und torreichen Spielverlauf, der über die gesamte Serie hinweg mehr als sechs Treffer bringen könnte. Dieser Ansatz spiegelt den Plan Malagas wider: Offensivfußball, kalkulierte Risiken und die Fokussierung auf die eigenen Qualitäten. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren. Unsere vertikale Spielweise kann ihnen wehtun.“

Jugendlicher elan und mentale stärke
Ein entscheidender Faktor für die aktuelle Form des Teams ist das enorme Wachstumspotenzial der jungen Spieler. Funes lobte die Entwicklung der Mannschaft, die in der entscheidenden Phase der Saison einen wichtigen Leistungssprung vollzogen hat. „Es ist ein Team mit riesigem Entwicklungspotenzial. Das Ilusionante daran ist, was sie noch erreichen können“, betonte er.
Besonders hervorzuheben ist die mentale Stärke, die das Team nach dem überzeugenden Sieg gegen Las Palmas bewiesen hat. „Der Gegentreffer hat uns nicht mental zerstört. Diese Konzentration ist jetzt entscheidend“, so Funes, der sich bewusst ist, dass dieser Faktor den Ausschlag geben könnte. Die Belastung durch die dreimal wöchentlichen Spiele und der starke Gegner scheinen das Team nicht zu beeinflussen. „Das ist keine Ausrede. Es wird entscheidend sein, alle Mann an Bord zu haben“, erklärte der Trainer. Ablenkungen von außen sollen vermieden werden – Rivalität und eine aggressive Atmosphäre sind für ihn irrelevant. „Wenn wir etwas sagen wollen, sagen wir es mit dem Ball. Es soll ein Fest zwischen zwei andalusischen Teams sein.“
Die Wahrheit ist: Málaga blickt mit Zuversicht, aber ohne naive Selbstüberschätzung auf die kommende Woche. Der Sieg gegen Las Palmas war ein wichtiger Schritt, aber alles noch nicht entschieden. Nur durch harte Arbeit und Leidenschaft können die Andalusier ihren Traum vom Aufstieg verwirklichen.
