Mainz versagt: conference league-traum in straßburg zerplatzt!
Ein Schock für die Mainzer Fußballfans! Der Traum vom Einzug ins Halbfinale der Conference League ist jäh beendet. Beim Auswärtsspiel gegen Racing Straßburg kassierten die 05er eine vernichtende 0:4-Niederlage, die nicht nur sportlich, sondern auch emotional schwer zu verarbeiten ist. Nach dem Hinspielsieg – ein 2:0-Erfolg, der noch Hoffnungen geweckt hatte – folgte nun die bittere Realität.
Eskalation nach spielende: emotionen brodeln
Die Partie endete nicht mit dem Schlusspfiff. Direkter Nachklang: Straßburgs Profi Godo feiert ausgelassen vor dem Mainz-Fanblock, was Amiri mit einer unüberlegten Aktion quittiert. Auch Tietz mischt sich ein, die Situation droht zu eskalieren. Ein Handgemenge zwischen Spielern beider Mannschaften bricht aus, das nur durch den schnellen Einsatz von Ordnern entschärft werden konnte. Eine Szene, die kein gutes Bild abgibt und den Sport in keinem Fall repräsentiert.
Schon in der 19. Minute zeigte sich, wie angespannt die Atmosphäre war: Kohr traf Moreira im Laufduell mit dem Ellenbogen im Gesicht. Der portugiesische Schiedsrichter Pinheiro zögerte und zeigte lediglich die gelbe Karte – eine Entscheidung, die von vielen als zu mild kritisiert wurde. Kohr hätte hier durchaus die rote Karte erhalten müssen. Aber auch mit elf Mann hatte Mainz den Franzosen kaum etwas entgegenzusetzen.

Straßburg dominiert, mainz macht sich das leben schwer
Straßburg präsentierte von Beginn an seine Stärke im heimischen Stadion und drängte auf das Tor der Mainzer. Nanasi brachte die Gastgeber in Führung (26.), gefolgt von Outtara, der mit einem Kopfball den Vorsprung auf 2:0 erhöhte (35.). Zur Halbzeit stand es somit 2:0. Ein Aufbäumen der Mainzer blieb aus. Stattdessen hatte das Team erneut Glück, dass Kohr nicht vom Platz geflogen war. Ein erneuter fragwürdiger Eingriff gegen Barco im Strafraum, bei dem Kohr zu spät grätschte, führte zu einem Elfmeter. Pinheiro zeigte zwar auf den Elfmeterpunkt, belässt es aber bei der gelben Karte – eine Entscheidung, die viele Mainzer Anhänger nicht nachvollziehen können.
Emegha scheiterte zunächst an Batz, dem Straßburger Torwart, bei dem Elfmeter (66.). Doch Straßburg ließ nicht locker. Enciso erhöhte auf 3:0 (70.), bevor Emegha den Endstand von 4:0 durch einen weiteren Kopfball markierte (74.). Eine demütigende Vorstellung der Mainzer, die den Traum vom europäischen Frühling abrupt beendet.
Die 0:4-Niederlage ist nicht nur ein sportliches Debakel, sondern auch ein Ausdruck von mangelnder Konstanz und Nervenstärke. Die Mainzer müssen nun die schmerzliche Erfahrung in den kommenden Ligaspielen verarbeiten und sich neu fokussieren. Die Fans werden sich lange an diesen Abend erinnern – und zwar nicht zum Guten.
