Eisbären-chaos: kölner fans attackiert – polizei ermittelt!

Berlin brodelt! Nach dem Halbfinal-Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haie kam es zu einem brutalen Angriff auf einen Fanbus der Kölner. Vermummte Hools von den Eisbären stürmten auf die Fahrgäste zu und hinterließen ein beängstigendes Bild.

Die eskalation nach spielschluss

Die eskalation nach spielschluss

Der Bus der Kölner Haie war auf dem Rückweg von der Uber Arena in Berlin-Friedrichshain, als plötzlich eine Gruppe von 20 bis 30 vermummten Personen auf die Straße stürmte. Mit blankem Zorn schlugen sie mit Fahnenstangen, Fäusten und Glasflaschen auf den Reisebus ein. Die Attacke erfolgte ohne jede Provokation, so die ersten Zeugenaussagen.

Ein besonders perfider Aspekt war der Diebstahl von Fanartikeln. Die Täter öffneten die Gepäckfächer und entwendeten Trommeln und Fahnen der Kölner Fans. Ein verletzter Kölner wurde durch einen gezielten Wurf einer Glasflasche leicht verletzt. Die Polizei griff zwar ein, doch die Angreifer waren bereits in einer weiteren Berliner Fangruppe untergetaucht und hatten sich gewechselt, um der Verfolgung zu entgehen.

Die Berliner Polizei überprüfte insgesamt 92 Fans im Rahmen ihrer Ermittlungen. Ein Glück für die Kölner: Die gestohlenen Gegenstände wurden schließlich an die Beamten übergeben. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs laufen auf Hochtouren. Die Szene zeigt einmal mehr, dass die Freude am Sport schnell in Hass und Gewalt umschlagen kann.

Die Haie-Fans werden nun sicherlich die Vorfälle bei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) melden und erwarten eine angemessene Reaktion. Die Frage ist: Wie kann man solche Szenarien in Zukunft verhindern und die Sicherheit der Fans gewährleisten? Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen des Eishockeysports aus dieser Erfahrung lernen und wirksame Maßnahmen ergreifen, um das Image des Sports zu schützen. Die Bilder von gestern zeigen deutlich, wie fragil der friedliche Genuss des Eishockeysports sein kann.