Mailänder cortina-spiele: italien sammelt viele vierte plätze
Italien beendet die olympischen winterspiele mit beachtlicher leistung
Mailand/Cortina d'Ampezzo – Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind zu Ende gegangen, und Italien kann auf eine erfolgreiche, wenn auch nicht mit Gold überhäufte, Austragung zurückblicken. Neben den 10 Gold-, 6 Silber- und 14 Bronzemedaillen belegt das italienische Team auch einen bemerkenswerten vierten Platz in der Gesamtwertung der Platzierungen. Insgesamt sammelten die italienischen Athleten neun vierte Plätze – nur Deutschland, die USA und Norwegen konnten hier mehr erreichen.

Dominanz der top-nationen
Angeführt wird die Rangliste der „Holzmedaillen“ von Deutschland mit 14 vierten Plätzen, ergänzt durch 3 fünfte und 6 sechste Ränge. Die Vereinigten Staaten folgen knapp dahinter mit 12 vierten Plätzen, zusätzlich zu ihren 12 Goldmedaillen, die ihnen den zweiten Platz im Gesamtmedaillenspiegel sicherten. Norwegen, die erfolgreichste Nation der XXV. Olympiade mit 18 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen, konnte ebenfalls 11 vierte Plätze verbuchen.
Italienische athleten knapp am podest vorbei
Viele italienische Athleten zeigten starke Leistungen und verpassten das Podest nur knapp. Zu denjenigen, die sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen mussten, gehörten Verena Hofer (Rodeln, Damen Einzel), Davide Ghiotto (Eisschnelllauf, 5000m Herren), Elisa Caffont (Parallel-Riesenslalom Snowboard), Charlene Guignard/Marco Fabbri (Eistanz), Lara Della Mea (Ski-Riesenslalom), Serena Pergher (Eisschnelllauf, 500m), Aaron Kostner/Samuel Costa (Nordische Kombination, Team Sprint), Francesca Lollobrigida (Eisschnelllauf, Massenstart) und Arianna Fontana (Shorttrack, 1000m).
Anerkennung und ausblick
Wie bereits nach den Sommerspielen in Paris werden die Athleten von Präsident Sergio Mattarella im Quirinalpalast empfangen. Die Enttäuschung über die verpassten Medaillen ist spürbar, doch die Leistungen von Athleten wie Lollobrigida, Fontana, Hofer und Ghiotto, die in anderen Disziplinen erfolgreich waren, werden ebenfalls gewürdigt. Die Spiele in Mailand und Cortina waren ein wichtiges Kapitel im italienischen Sport.
Abodis bilanz und die reaktion der fans
Sportminister Abodi äußerte sich positiv über den Verlauf der Spiele und bezeichnete sie als den Abschluss eines „wunderbaren Kapitels eines Buches, auf das wir noch viele weitere Seiten schreiben werden.“ Die italienischen Fans zeigten sich begeistert und kommentierten die Spiele mit Botschaften wie „Die Besten aller Zeiten“ und „Danke Italien“.
Ein blick auf die zukunft
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina haben gezeigt, dass Italien ein starkes Sportland ist. Trotz der knapp verpassten Medaillen und der Dominanz der etablierten Nationen ist die Begeisterung für den Sport groß und die Motivation für zukünftige Erfolge hoch. Wir können gespannt sein, welche Geschichten die nächsten Olympischen Spiele schreiben werden.