Mailand-cortina 2026: die überraschenden stars, die olympia prägten
- Olympia mailand cortina 2026 – mehr als nur goldhamster
- Lora hristova (biathlon) – die bronze-überraschung
- Einar hedegart (langlauf) – vom biathleten zum goldmedaillengewinner
- Coletta rydzek und laura gimmler (langlauf) – das deutsche power-duo
- Gregor deschwanden (skispringen) – der dank an den servicemann
- Mikhail shaidorov (eiskunstlauf) – der gold-held aus kasachstan
- Weitere highlights und analysen
Olympia mailand cortina 2026 – mehr als nur goldhamster
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026 brachten neben den erwarteten Stars wie Franjo von Allmen, Johannes Hösflot Kläbo, Federica Brignone und Johannes Lochner auch einige überraschende Gesichter hervor. Diese Athleten schrieben ihre eigenen, bemerkenswerten Geschichten und sorgten für unvergessliche Momente. Wir stellen Ihnen sechs Sportlerinnen und Sportler vor, deren Erfolge oft im Schatten der großen Namen standen, aber nicht weniger beeindruckend waren. Grazie Mille, Italia!
Lora hristova (biathlon) – die bronze-überraschung
Wer hätte vor den Spielen mit Lora Hristova gerechnet? Die bulgarische Biathletin sorgte für eine Sensation, als sie im Einzel über 15 Kilometer mit einer perfekten Schießleistung (20 von 20 Treffern) die Bronzemedaille gewann. Selbst Franziska Preuß musste erst nachfragen, wer diese Athletin überhaupt ist. Hristova, die vor den Spielen im Gesamtweltcup nur auf Platz 73 lag, schrieb ein persönliches Wintermärchen. Ein großer Anteil an dieser Leistung gebührt auch Trainer-Urgestein Wolfgang Pichler, der die bulgarische Nationalmannschaft betreut.

Einar hedegart (langlauf) – vom biathleten zum goldmedaillengewinner
Einar Hedegart träumte ursprünglich vom Biathlon, doch nach Schwierigkeiten in dieser Disziplin fand er seine Bestimmung im Langlauf. Und wie! Er gewann Gold in der Staffel und im Teamsprint, sowie Bronze im Einzel über 10 Kilometer. Anfangs waren die Konkurrenten überrascht, ihn im Langlauf an der Spitze zu sehen, doch mit jedem Rennen wurde es normaler, einen ehemaligen Biathleten auf dem Podium zu sehen. Er selbst gab an, dass er bei Olympiasieg im Langlauf seinen Kindheitstraum vom Biathlon wieder verfolgen könnte.

Coletta rydzek und laura gimmler (langlauf) – das deutsche power-duo
Im Teamsprint des Langlaufs lag die Hoffnung auf eine deutsche Medaille. Coletta Rydzek und Laura Gimmler waren das starke Duo. Kurz vor dem Wettkampf musste sich Rydzek jedoch übergeben und entschuldigte sich dafür. Trotzdem leisteten die beiden Athletinnen auf der Loipe Großartiges und kämpften sich bis ins Finale. Rydzek überholte auf der Zielgeraden die Norwegerin Julie Bjervig Drivenes und sicherte sich die Bronzemedaille. Bundestrainer Peter Schlickenrieder lobte das Kämpferherz beider Sportlerinnen.

Gregor deschwanden (skispringen) – der dank an den servicemann
Der überraschende Bronzemedaillengewinn des Schweizers Gregor Deschwanden wäre ohne den Einsatz seines Servicemanns Björn Schneider kaum möglich gewesen. Dieser legte kurz vor dem Wettkampf 800 Kilometer zurück, um Deschwanden die besten Ski aus Deutschland zu bringen. Schneider, der während der Fahrt nur eine dreistündige Schlafpause einlegte, wurde für seinen Einsatz belohnt. Deschwanden sprang überraschend zu Bronze und stellte einen neuen Schanzenrekord auf.

Mikhail shaidorov (eiskunstlauf) – der gold-held aus kasachstan
Alle rechneten mit einem
Sieg des US-amerikanischen Eiskunstlauf-Genies Ilia Malinin. Doch dieser patzerte in seiner Kür völlig. Stattdessen nutzte Mikhail Shaidorov seine Chance und holte sensationell Gold für Kasachstan. Es war erst der zweite Olympiasieg für das Land bei Winterspielen, und der erste seit 32 Jahren. Shaidorovs Goldmedaille ist eine Geschichte, die so nicht geschrieben stand.
Weitere highlights und analysen
Neben diesen herausragenden Einzelleistungen gab es viele weitere spannende Momente und interessante Entwicklungen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina. Experten wie Rebensburg und Rösch analysierten die Wettkämpfe auf Eurosport und lieferten wertvolle Einblicke. Die Spiele bleiben als ein Fest des Sports in Erinnerung, das mehr bot als nur die erwarteten Siege.
