Madrid-marathon: kenianischer triumph und neue bestmarken!
Madrid hat erneut bewiesen
, warum es zu den beliebtesten Marathonorten der Welt zählt. 47.000 Läufer feierten am vergangenen Sonntag ein spektakuläres Spektakel im Rahmen der Zurich Rock 'n' Roll Running Series – ein neues Teilnehmerrekord!Keniatischer doppelpack und äthiopischer kampfgeist
Mike Chematot aus Kenia sicherte sich den Sieg im Hauptrennen mit einer Zeit von 2:08:46, knapp vor seinem Landsmann Asefa Mengisa (2:09:06). Der Kampf um den dritten Platz war ebenfalls an Spannung kaum zu überbieten, als Dechasa Alemu ebenfalls aus Äthiopien mit 2:09:10 ins Ziel kam. Jorge Puig, im Marathon-Debüt, zeigte eine solide Leistung und beendete das Rennen als siebzehnter schneller spanischer Läufer.
Bei den Damen dominierte Kena Girma aus Äthiopien das Feld und erreichte das Ziel in einer beeindruckenden Zeit von 2:26:00. Ihre Landsfrau Amente Sorome (2:27:43) und Leonida Mosop aus Kenia (2:32:49) komplettierten das Podium.

Rekordbeteiligung und wachsender frauenanteil
Die Veranstalter präsentieren stolz eine neue Bestmarke: 47.000 Teilnehmer aus 113 Nationen – 2.000 mehr als im Vorjahr! Besonders erfreulich ist der Anstieg der Frauenbeteiligung, die nun 37% aller Teilnehmer ausmacht. Im 10-Kilometer-Lauf erreichte der Frauenanteil sogar 56%, was den Marathon von Madrid zur spanischen Laufveranstaltung mit dem höchsten Frauenanteil macht.
Neben dem Marathon lockten auch die Halbmarathon- und 10-Kilometer-Distanzen zahlreiche Sportbegeisterte an. Isabel Barreiro ging im Halbmarathon als Siegerin hervor (1:12:25), während Gideon Kiprop (1:01:47) bei den Männern die Oberhand behielt. Ein besonderes Highlight war der Sieg von Águeda Marqués (33:14) im 10-Kilometer-Lauf, der Finalistin der Olympischen Spiele in Paris 2024.
Madrid gehört nun zur renommierten 'Maratones Europeos Clásicos'-Vereinigung, die acht der prestigeträchtigsten Marathons Europas umfasst. Diese Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung des Madrider Marathons als internationale Sportveranstaltung von Rang.
Die aktuellen Rekorde von Ruben Kerio (2:08:19) und Siranesh Yirga (2:24:37) bleiben unangefochten, doch die beeindruckenden Leistungen dieses Jahres lassen aufregende Entwicklungen in der Zukunft erwarten.
