Lustrinelli unter druck: disziplinarverfahren und sperre für thun-coach
Ein Schock für die Thuner Fußballfans: Mauro Lustrinelli, der gefeierte Meistertrainer des FC Thun 1898, steht nun vor einem Disziplinarverfahren der Super League. Die Anklage: ein „unangemessenes Verhalten“ während des Spiels gegen den FC Basel. Und damit nicht genug: Am kommenden Sonntag fehlt er ohnehin im Auswärtsspiel gegen den FC Sion, aufgrund einer Gelb-Sperre.

Die vorwürfe im detail: was geschah im joggeli?
Konkret geht es um den 1. Mai 2026, als Thun im Heimspiel gegen Basel mit 1:3 unterlag. Was genau Lustrinelli angestoßen haben soll, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Die SFL hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet, und der Trainer hat nun die Möglichkeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Die Spannung steigt, denn die Verhandlung könnte weitreichende Konsequenzen für Lustrinellis Zukunft beim Verein haben.
Die Gelb-Sperre ist dabei nur die halbe Wahrheit. Denn während des gleichen Spiels gegen Basel kassierte Lustrinelli seine vierte Gelbe Karte der Saison, was ihn automatisch für die Partie in Sitten ausschließt. Ein bitterer Zeitpunkt für den Trainer, der sich und seine Mannschaft in einer wichtigen Phase der Meisterschaftssaison beweisen wollte. Die Absenz wird sich sicherlich auf die taktische Ausrichtung und die Moral der Mannschaft auswirken.
Die Situation wirft ein schlechtes Licht auf den amtierenden Meister. Nach der triumphalen Meisterschaftsaison und dem damit verbundenen Euphorie-Höhepunkt kommt es nun zu diesen internen Problemen. Ob Lustrinelli die Krise meistern und seine Position behaupten kann, bleibt abzuwarten. Der Kanton Bern, traditionell eine Fußballhochburg, blickt gespannt auf die kommenden Entwicklungen.
