Luke littler kauft rennpferd: 54.000-pfund-deal mit owen und bunting

19 Jahre alt, zwei Mal Weltmeister – und jetzt auch noch Rennpferd-Besitzer. Luke Littler jagt nicht nur 180er, sondern künftig auch Startzeichen. Gemeinsam mit Darts-Kollege Stephen Bunting und Ex-Engländer-Star Michael Owen kaufte der Teenager den Junghengst Bunting Mental für stolze 54.000 Pfund.

Ein name, ein programm – und ein ruf, der hallt

Ein name, ein programm – und ein ruf, der hallt

Der Name des Vierbeiners ist kein Zufall. „Let’s go Bunting Mental“ skandieren die Fans seit Jahren, wenn der 41-jährige „Bullet“ die Bühne betritt. Jetzt wird der Schlachtruf zur Startnummer. Trainer Hugo Palmer zeigt sich überrascht: „Ein 19-Jähriger, der in Pferde investiert, ist absolute Rarität. Das bringt frisches Kapital – und frisches Publikum.“

Littler ist kein Neuling am Rennsport-Rand. Bereits im März pilgerte er zum Cheltenham Festival, setzte 250 Pfund auf ein Handicap-Chase und kassierte 2.500 Pfund raus. Die Quote war groß, das Adrenalin größer. Offenbar zu groß, um bei einem einmaligen Wettglück zu bleiben.

Die Rechnung ist simpel: Sein Preisgeld seit 2023 knackt laut Schätzungen die Drei-Millionen-Marke. Ein halbes Millionen-Jahr als Rookie war erst der Anfang. 54.000 Pfund? Für Littler ein Nebeneinsatz, für Palmer ein Statement. „Sie haben ein Pferd mit Top-Genen und richtigem Mindset“, sagt der Trainer. „Jetzt müssen wir nur noch beweisen, dass es Beine hat.“

Debütant Bunting Mental soll erstmals im Juni auf die Bahn, voraussichtlich in Newcastle. Drei Sport-Welten treffen sich also auf der Tribune: Darts-Pfeile, Fußball-Legende und ein Hengst, der noch nicht einmal wissen kann, dass sein Name schon durch Arena-Lautsprecher donnert. Ob er genauso schnell ist wie Littlers 9-Darter? Die Uhr auf der Rennbahn wird es zeigen.

Littler selbst lässt die Kasse sprechen. Kein Instagram-Post, keine große Ankündigung – nur die Quittung und ein verschmitztes Lächeln. Während andere Teenager über Autos oder Uhren nachdenken, kauft sich „The Nuke“ ein Tier, das ihn vielleicht noch schneller macht – zumindest auf dem Papier. Die nächste Wette läuft, diesmal mit vier Beinen statt 20 Gramm Pfeilgewicht. Der Start ist gegeben, das Ziel klar: Sieg oder Platzgeld, Hauptsache das Konto galoppiert weiter.