Löwen frankfurt siegen dramatisch in der overtime gegen wolfsburg
Es hätte so einfach sein können. Wurde es aber nicht. Die Löwen Frankfurt haben sich am Sonntag in der DEL ihren Sieg gegen die Grizzlys Wolfsburg buchstäblich erkämpfen müssen – und am Ende stand ein 3:2 nach Verlängerung, das sich keiner der Beteiligten leicht verdient hat.
Ein abend voller rückschläge und comebacks
Die Ausgangslage war alles andere als komfortabel. Wolfsburg ging in der 26. Minute in Führung, doch Ryan McKiernan antwortete fast im Gegenzug – 28. Minute, Ausgleich. Kurz durchgeatmet, dann wieder der Rückstand. Wer glaubte, die Partie sei entschieden, unterschätzte die Frankfurter Mentalität. Christopher Wilkie traf in der 48. Minute zum erneuten Ausgleich und schickte das Spiel in die Overtime.
Dort war es Cameron Brace, der die Erlösung brachte. Ein einziger Treffer, der die gesamte Arbeit des Abends rechtfertigte. Die Löwen hatten im Verlauf der Partie acht Schüsse mehr auf das gegnerische Tor abgegeben als Wolfsburg – eine Überlegenheit, die sich letztlich auszahlte, auch wenn sie lange auf sich warten ließ.

Platz 13 und ein prestigeduell am horizont
Mit diesem Sieg behaupten die Löwen ihren 13. Tabellenplatz in der DEL. Kein Grund für Euphorie, aber ein wichtiger Schritt in einer Phase, in der jeder Punkt zählt. Das Timing des Erfolgs könnte kaum besser sein: Am Mittwoch wartet das Duell gegen die Adler Mannheim – ein Spiel, das in Hessen traditionell als Maßstab gilt.
Wer die Löwen kennt, weiß: Solche Abende wie der gegen Wolfsburg schweißen zusammen. Und Brace hat mit seinem Overtime-Treffer genau die Botschaft gesendet, die ein Team vor einem Prestigeduell braucht. Frankfurt ist noch lange nicht fertig mit dieser Saison.
