Löw auf dem sprung? ghana-bericht schockt!
Ein Paukenschlag in der Fußballwelt: Gerüchte besagen, dass Joachim Löw, der nach seinem Abschied vom DFB eine Schaffenspause einlegte, kurz vor einer Verpflichtung als Nationaltrainer Ghanas steht. Die Meldung, die zunächst von "Ghanasoccernet" verbreitet wurde, sorgte für Aufsehen und ließ Fans und Experten gleichermaßen staunen – bis der Ex-Bundestrainer selbst die Spekulationen zerstreute.

Löw dementiert ghana-gerücht: „mit mir hat niemand gesprochen“
Die Nachricht von einem möglichen Engagement Löws in Afrika kursierte am Karfreitag wie ein Lauffeuer. Demnach sollte der 66-Jährige das Team von Ghana bei der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko unterstützen. Doch Löw ließ keine Zweifel aufkommen: Bei einer Äußerung gegenüber "Sky Sport" erklärte er klar und deutlich, dass mit ihm offiziell niemand aus Ghana Kontakt aufgenommen habe. Auch Winfried Schäfer, der als Direktor und Berater des ghanaischen Verbandes tätig ist, äußerte sich überrascht über die Gerüchte und bestätigte, keine Kenntnis davon zu haben.
Die Hintergründe: Ghana sucht dringend einen Nachfolger für Otto Addo und soll Löw offenbar als erfahrene Verstärkung für die WM-Endrunde ins Auge gefasst haben. Die Verhandlungen, so die ursprüngliche Meldung, standen angeblich kurz vor dem Abschluss. Eine Summe von 150.000 Euro pro Monat (also 1,8 Millionen Euro jährlich) wurde kolportiert – ein Gehalt, das angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage Ghanas durchaus als niedrig einzustufen ist.
Die ghanaische Nationalmannschaft befindet sich zudem in einer schwierigen Phase. Nach verpasster WM und zwei deutlichen Testspielsiegen gegen Österreich (1:5) und Deutschland (1:2) stehen vier Niederlagen in Folge zu Buche. Der Druck auf den neuen Trainer wird dementsprechend hoch sein. Löw, der 2014 mit Deutschland den WM-Titel gewann, hatte zuletzt grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, sich wieder im internationalen Fußball zu engagieren, solange ein „interessantes Angebot und eine gute Perspektive“ gegeben seien.
Obwohl die Ghana-Option ausbleibt, bleibt abzuwarten, welche neuen Angebote für den ehemaligen Bundestrainer auf dem Tisch liegen. Bereits im vergangenen Jahr wurde sein Name im Zusammenhang mit einem Engagement in Usbekistan gehandelt, doch auch hier zögerten Löw und sein Management.
Die Geschichte um Löw und Ghana zeigt einmal mehr, wie schnell sich Gerüchte in der Fußballwelt verbreiten können – und wie wichtig es ist, diese von offiziellen Stellen bestätigen zu lassen. Es bleibt abzuwarten, ob der 66-Jährige bald doch noch eine neue sportliche Herausforderung annimmt.