Liverpool holt französischen defensivjuwel: jacquet kostet 64 millionen!
Der FC Liverpool hat einen Transfercoup gelandet und Jérémy Jacquet vom Stade Rennes verpflichtet. Mit diesem Coup beginnt unter dem neuen Trainer Andoni Iraola ein neues Kapitel für die Reds, das die Ambitionen des Klubs unterstreicht, sich auch in der Zukunft an der Spitze des europäischen Fußballs zu behaupten. Richard Hughes, der neue Sportdirektor, hat hier offenbar eine echte Perle ins Netz gezogen.

Ein shootingstar aus rennes
Jacquet, gerade einmal 20 Jahre alt, wechselt für eine stolze Ablösesumme von 64 Millionen Euro an die Merseyside. Diese Summe macht ihn zum teuersten Abgang in der Geschichte von Rennes – ein Beweis für das immense Potenzial, das in dem jungen Franzosen schlummert. Bereits im Januar 2024 war sein Wechsel in die Premier League ein heißes Gerücht, doch nun ist es offiziell.
Jacquet selbst zeigte sich begeistert von der neuen Herausforderung: „Ich fühle mich geehrt, bei einem der größten Fußballvereine der Welt spielen zu dürfen. Die Gespräche mit Liverpool haben schon vor längerer Zeit begonnen, es war keine Entscheidung, die über Nacht gefallen ist.“ Die Gerüchte um ein Interesse des Real Madrid waren zwar vorhanden, doch Jacquet entschied sich für das Projekt an der Anfield Road.
Der Youngster ist das neueste Ausbildungsjuwel, das Rennes hervorgebracht hat – eine Riege, zu der bereits Namen wie Ousmane Dembélé, Eduardo Camavinga und Désiré Doué gehören. Seine Entwicklung ist beeindruckend: 2019 kam er als 14-Jähriger aus Joinville zu Rennes, feierte 2024 sein Debüt in der Profiabteilung und avancierte innerhalb kürzester Zeit zu einem der begehrtesten Innenverteidiger der Ligue 1. Nach einer Leihe zum Clermont Foot 63 kehrte er nach Rennes zurück und etablierte sich schnell als Stammspieler.
Habib Beye, sein ehemaliger Trainer bei Rennes, schwärmt von Jacquet: „Wir waren überzeugt, dass er dieses Potenzial erreichen würde, und in wenigen Monaten wird er noch besser sein.“ Seine Physis ist beeindruckend, seine Zweikampfführung auf hohem Niveau, und seine Luftduelle sind schlichtweg dominant. Allerdings muss er noch an seiner Disziplin arbeiten – in dieser Saison sah er bereits in jedem seiner 21 Einsätze die gelbe Karte und wurde im Spiel gegen PSG vom Platz gestellt.
Seine Werte sprechen für sich: Jacquet liegt in der Ligue 1 bei gewonnenen Luftzweikämpfen mit 68 Prozent im oberen Bereich und weist im Schnitt 1,73 Interceptions pro Spiel auf. Einziger Wermutstropfen war eine Schulterverletzung im Februar, die ihn kurzzeitig aus dem Verkehr zog.
Mit Andoni Iraola, einem Trainer, der das Talent junger Innenverteidiger gewissermaßen aus dem Boden stampft, hat Jacquet den idealen Mentor gefunden. Namen wie Dean Huijsen, Illya Zabarnyi, Marcos Senesi und James Hill haben unter seiner Führung bereits deutliche Fortschritte gemacht. Und er wird neben Virgil van Dijk, einem der besten Verteidiger der Welt, lernen können.
Jacquet wird die Nachfolge von Ibrahima Konaté antreten, der ablösefrei den Verein verlassen wird. Ob er die Erwartungen erfüllen kann, wird sich zeigen. Doch eines ist klar: Mit Jérémy Jacquet hat der FC Liverpool einen jungen und talentierten Innenverteidiger verpflichtet, der das Potenzial hat, die Abwehr der Reds in den kommenden Jahren zu prägen. Seine Entwicklung wird mit Spannung verfolgt – vor allem im Vergleich zu seinem Landsmann William Saliba, ebenfalls einem Bondy-Produkt, der bereits in der Premier League überzeugt.
