Lipowitz: tour-form im visier – pogacar bleibt unüberwindbar

Florian Lipowitz kündigt sich an! Nach einer Formkurve, die steil nach oben zeigt, ist der deutsche Radprofi auf dem besten Weg zur Tour de France. Nur Tadej Pogacar konnte ihn in der Romandie bezwingen – ein Zeichen, dass Lipowitz bereit ist für die nächste Herausforderung.

Die romandie-bilanz: ein starkes signal

Die Tour de Romandie war für Lipowitz ein voller Erfolg. Zweimal landete er auf dem zweiten Platz, einmal auf dem dritten. Besonders beeindruckend war seine Leistung auf der Schlussetappe, bei der er den amtierenden Weltmeister Pogacar attackierte und ihm lange Konkurrenz machte. Obwohl er am Ende den Sprint verlor, zeigte er eine beeindruckende Form und gab einen klaren Hinweis auf sein Potenzial. Die Differenz von 42 Sekunden auf Pogacar in der Gesamtwertung ist angesichts der extremen Leistungsdichte im Peloton ein respektables Ergebnis.

Lipowitz selbst zeigte sich zufrieden: „Ich kann sehr glücklich und stolz sein, wie die Woche lief.“ Ein Lob, das Pogacar ihm ebenfalls zollte: „Das war ein harter Tag. Florian hat zuerst attackiert und einen richtig guten Job gemacht.“

Kapitänsfrage für die tour: wer führt das team an?

Kapitänsfrage für die tour: wer führt das team an?

Nachdem er in der Katalonien-Rundfahrt bereits den dritten Platz belegte und im Baskenland den zweiten Platz erreichte, ist Lipowitz nun mit drei Podestplätzen in diesem Jahr auf einem hervorragenden Weg. Die Form stimmt, aber die Frage ist: Wer wird bei der Tour de France das Ruder übernehmen? Lipowitz teilt sich eigentlich die Kapitänsrolle mit Remco Evenepoel, dessen Leistungen in letzter Zeit Zweifel aufkommen lassen. Ob Evenepoel mit Lipowitz und den anderen Favoriten mithalten kann, bleibt abzuwarten. Die fünf Bergankünfte auf der Tour werden die Entscheidung bringen.

Lipowitz bereitet sich in der Sierra Nevada auf die Herausforderungen vor. Ab Mitte Mai beginnt dort das wichtige Trainingslager, bevor es zur Slowenien-Rundfahrt geht. Die Tour de France beginnt am 4. Juli in Barcelona. Die Konkurrenz ist groß, aber Lipowitz ist bereit. Er hat bewiesen, dass er zu den besten Fahrern der Welt gehört und kann es kaum erwarten, seine Form bei der Tour zu zeigen.