Lindsey vonn gibt trotz kreuzbandrisses nicht auf: rebensburg traut der ski-legende alles zu
Lindsey vonn gibt trotz kreuzbandrisses nicht auf: rebensburg traut der ski-legende alles zu
Lindsey Vonn hat die Sportwelt überrascht, indem sie trotz eines Kreuzbandrisses ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand Cortina angekündigt hat. Die US-amerikanische Ski-Superstarin sorgte damit am Dienstag für einen Paukenschlag. Viktoria Rebensburg, Eurosport-Expertin und selbst ehemalige Skirennläuferin, zeigte sich überrascht, traut der 41-Jährigen aber zu, diese Herausforderung zu meistern.
Schockdiagnose und unbändiger wille
„Es tut mir sehr leid für sie, weil sie wirklich alles auf dieses Ziel ausgerichtet hat. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit einem Kreuzbandriss“, sagte Rebensburg im Gespräch mit Eurosport. Vonn war am vergangenen Freitag bei der Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana gestürzt und musste per Helikopter abtransportiert werden. Trotz der schweren Verletzung gab sie vier Tage später bekannt, an den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo teilnehmen zu wollen.

Rebensburg: “wenn jemand das kann, dann lindsey”
„Wenn man Lindsey Vonn kennt und weiß, wie viele Verletzungen und Comebacks sie bereits in ihrer Karriere hatte – wenn jemand damit umgehen kann, dann ist es Lindsey“, ordnete Rebensburg ein. „Es gibt jetzt auch keinen anderen Weg für sie.“ Die Expertin betonte, dass Vonn nun keine andere Wahl habe, als alles auf die Spiele vorzubereiten und zu kämpfen.
Die entscheidenden trainings in cortina
Zwischen dem 27. Februar und dem 1. März finden auf der Olimpia delle Tofane in Cortina drei Abfahrtstrainings statt. Diese Termine sind für Vonn von entscheidender Bedeutung. „Wie reagiert das Knie? Hält es überhaupt den Belastungen stand? Ist es stabil? Dann kann man weiter in Richtung Rennen sehen und ich hoffe, dass sie am Start steht“, erklärte Rebensburg, die selbst ihre Karriere aufgrund einer Knieverletzung beenden musste.
Fokus auf vancouver-erfolg
Vonn hat sich die Abfahrt am Sonntag (ab 11:30 Uhr) als oberstes Ziel gesetzt, da sie dort vor 16 Jahren in Vancouver ihre Olympiamedaille gewann. Rebensburg hält dies für die richtige Entscheidung: „Dort hat sie auch in der Saison die besten Ergebnisse erzielt. Ich würde es an ihrer Stelle genauso machen.“
Glaube an die ski-queen
Der Weg vom Training zur wettbewerbsfähigen Leistung ist mit einem gerissenen Kreuzband enorm steinig. Dennoch glaubt Rebensburg an die außergewöhnliche Stärke und den Willen von Vonn. „Ich traue ihr das voll zu! Man muss trotzdem abwarten, was in den ersten Trainings passiert und ob das Knie den Belastungen standhält. Wenn ja – dann traue ich ihr voll zu, dass sie am Renntag alles ausblenden und abliefern kann“, so Rebensburg.
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Die kommenden Tage werden zeigen, ob Lindsey Vonn ihren Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2026 tatsächlich verwirklichen kann. Die Sportwelt wird gespannt verfolgen, wie sich die Ski-Legende präsentiert.
