Lewandowski vor comeback: so reagiert flick auf torflaute!

Überraschung in der Startaufstellung des FC Barcelona gegen AtléticoMadrid: Robert Lewandowski saß am vergangenen Samstag zunächst auf der Bank. Ein Schachzug, der nun offenbar revidiert wird, denn der Stürmerstar könnte bereits heute Abend wieder in der Anfangself stehen.

Flicks taktische flexibilität: ein falscher neun und seine konsequenzen

Flicks taktische flexibilität: ein falscher neun und seine konsequenzen

Trainer Xavi Flick entschied sich gegen eine nominelle Spitze und beorderte Dani Olmo in diese Position. Eine ungewöhnliche Entscheidung, besonders da sowohl Lewandowski als auch Ferran Torres zur Verfügung standen. Diese taktische Neuerung ist zwar nicht neu, doch die Tatsache, dass beide Topstürmer zunächst auf der Bank verharrten, sorgte für Gesprächsstoff. Die Entscheidung scheint jedoch vor allem pragmatischen Gründen geschuldet gewesen zu sein.

Lewandowski selbst profitierte von einer Schonung. Der polnische Nationalspieler hatte in den letzten Tagen mit seinem Nationalteam zwei wichtige Qualifikationsspiele absolviert, und Flick scheint die Belastung seines Angreifers ernst zu nehmen. Eine Strategie, die er bereits in der laufenden Saison mehrfach anwendete, um Verletzungen vorzubeugen und die Fitness des Routiniers zu erhalten. Die Maßnahme scheint bisher gut zu funktionieren, wie das entscheidende Tor am Samstag beweist – ein Abstauber, der Lewandowski Moral gab und ihn ins Rampenlicht rückte.

Doch während Lewandowski zuletzt drei Treffer markierte, kämpft Ferran Torres mit einer unerklärlichen Torflaute. Der Spanier befindet sich in einer alarmierenden Formkrise. Nach einer exzellenten Saisonvorrunde, in der er regelmässig traf, konnte er in den letzten zwölf Spielen kein einziges Tor erzielen. Die Chancen waren da, aber die Präzision im Abschluss fehlt ihm schlichtweg. Flick schenkt ihm zwar weiterhin sein Vertrauen, aber die Realität sieht anders aus: Der Torinstinkt scheint verschwunden.

Interessant ist, dass Atlético Madrid für Lewandowski stets ein gutes Pflaster war. Allein in den letzten zwei Spielzeiten traf er dreimal ins Netz der Rojiblancos. Ein Argument, das für seine Startelf-Nominierung spricht. Torres hingegen könnte von einer Bankplatzierung profitieren, um seine Form wiederzufinden. Die Partie gegen Atlético könnte die Chance sein, den Turbo einzuleiten.

Die Entscheidung von Flick wird entscheidend sein. Kann er Lewandowski wieder in Topform bringen und gleichzeitig Torres aus seiner Krise befreien? Die Champions League fordert Antworten.