Lenz hächler fegt alle fort – swiss-ski sichert acht weltcup-tickets

Die Europacup-Saison 2025/26 ist erst vorbei, doch die Schweiz fährt schon als Sieger davon. Lenz Hächler raste nicht nur zur Gesamtwertung, er schickt sich an, das Weltcup-Kartell zu sprengen. Acht Fixplätze – so viele wie nie – buchten die Schweizer bereits jetzt. Die Konkurrenz schaut auf 67 Rennen, 24 Siege, 56 Podeste – und auf ein Team, das mit Pünktlichkeit zwar hadert, dafür aber im Ziel immer punktet.

Der hächler-effekt: neun mal treppchen, vier mal ganz oben

Hächler fuhr wie ein Uhrwerk, nur schneller. Neun Top-3-Platzierungen bedeuten, dass er in fast jedem zweiten Rennen den Sprung aufs Podest schaffte. Vier Siege stehen am Ende der Rechnung – genug, um die Gesamtwertung zu knacken und sich Startrechte für alle Disziplinen zu sichern. Für die Weltcup-Gegner ein Albtraum: Er kommt, er sieht, er tritt an – Slalom, Riesenslalom, Abfahrt, Super-G.

Doch Hächler ist nur die Spitze. Dahinter lauern weitere Schweizer, die den Weltcup rot-weiß einfärben könnten. Sandro Zurbrügg, Fadri Janutin und Dania Allenbach buchten ihre Fixplätze im Riesenslalom. Stefanie Grob, Sandro Manser und Gaël Zulauf schraubten sich in der Abfahrt unters Limit. Janine Mächler sicherte sich im Slalom das Ticket, während sich Sue Piller und Dania Allenbach mit ersten Podestplätzen in die Erinnerung brennen.

Italia streckt die zunge raus – die schweiz lacht

Italia streckt die zunge raus – die schweiz lacht

In der Nationenwertung feierte Swiss-Ski zum fünften Mal in Serie den Gesamtsieg. Die Männer ließen die Konkurrenz alt aussehen, die Frauen kamen trotz italienischer Druck auf Rang zwei. Die Bilanz: 24 Siege, 56 Podeste, unzählige durchgeschmorte Nächte in Hotels zwischen Obereggen und Saalfelden. Was zählt, ist die Konsequenz: Wer im Europacup dominiert, darf im Weltcup aufschlagen – und genau dort will die Schweiz jetzt den nächsten Schritt machen.

Die Plätze sind gebucht, die Skier gewachst. In Sölden, in Beaver Creek, in Kitzbühel werden die neuen Gesichter gegen die alten Könige antreten. Wer dann noch von „Talent“ spricht, hat die Rechnung nicht verstanden. Hächler & Co. sind längst keine Zukunftsmusik mehr – sie sind die Gegenwart, die laut aufschlägt. Und wenn die Zeit im Ziel stimmt, spielt die Pünktlichkeit ohnehin keine Rolle.