Leipzigs abstiegssorgen wachsen: 21. niederlage in hannover!

Ein bitterer Abend für die Handball-Fans des SC DHfK Leipzig: Die Mannschaft von Trainer Frank Carstens verlor am Freitagabend in Hannover gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:36 und damit die 21. Partie der Saison. Der Blick nach unten wird für die Sachsen immer düsterer.

Die defensive lässt zu

Was auffällt: Die Leipziger konnten ihre anfängliche Führung, die sie durch eine starke Leistung von Matej Klima (neun Tore!) in den ersten Minuten erarbeiteten, nicht halten. Die Abwehr des SC DHfK wirkte vor allem gegen den Hannoveraner Kreisläufer Justus Fischer zu anfällig, was den Gästen immer wieder einfache Torchancen einräumte. Domenico Ebner im Tor brachte kurzzeitig etwas Sicherheit, doch die Leistung war insgesamt zu unkonstant.

Verpasste chancen und gegenzauber

Verpasste chancen und gegenzauber

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber das Tempo und zogen auf 22:18 davon. Die Leipziger zeigten zwar Kampfgeist und versuchten, zurück ins Spiel zu finden, doch spielerisch leisteten sie sich immer wieder Fehler. Die Durststrecken im Angriff, gepaart mit der starken Leistung der Hannoveraner, führten schließlich zum deutlichen Endstand. Die Verpflichtung von Ebner, anstelle des bisherigen Keepers Mrkva, blieb letztlich ohne nachhaltigen Effekt.

Die Bilanz ist eindeutig: Mit 13:49 Punkten sind die Leipziger aktuell das Tabellenschlusslicht der Bundesliga. Der Kampf um den Klassenerhalt wird so immer schwieriger. Ob die Mannschaft noch die Kurve bekommt, bleibt abzuwarten. Der Druck auf das Team und Trainer Carstens steigt merklich.