Leipzig wirft hoffenheim raus: 5:0-kantersieg in der champions-league-zone

RB Leipzig hat sich mit einem Gemetzel von gestern zurückgemeldet. 5:0, Tore wie am Fließband, dazu ein Gegner, der schon zur Pause fertig war. Die Sachsen schieben sich nach diesem Abend auf Rang drei – und Hoffenheim darf wieder von vorne anfangen.

Gruda und baumgartner erledigen die tsg schon in halbzeit eins

Binnen 27 Minuten war die Partie entschieden. Brajan Gruda schob die erste Unsicherheit von Oliver Baumann zur Führung über die Linie, ehe Christoph Baumgartner per Kopf nachlegte. Dann folgte das Bild, das die TSG noch lange verfolgen wird: Gruda legt quer, Baumgartner vollstreckt mit Volley – 3:0. Kurz vor dem Pausentee ließ Gruda Baumann erneut alt aussehen. Die Leipziger lagen 4:0 vorne, ohne dass Hoffenheim auch nur eine echte Antwort gehabt hätte.

Was Ole Werner vor dem Spiel noch bemängelte – die Chancenverwertung –, lieferte sein Team an diesem Abend ab. „Die erste Halbzeit war schon sehr, sehr gut. Nach dem 1:0 haben wir ein geiles Spiel gemacht“, sagte Baumgartner direkt am Mikrofon von Sky. Die Zahlen sprechen für sich: Vier Torschüsse in der ersten halben Stunde, vier Treffer.

Henrichs macht die demütigung perfekt

Henrichs macht die demütigung perfekt

Die zweite Hälfte war Formsache. Hoffenheim kam zwar zu einem Fernschuss von Grischa Prömel, doch Maarten Vandevoordt wehrte ab. Kurz darauf traf Benjamin Henrichs, kaum zwei Minuten nach seiner Einwechslung. 5:0-Endstand, neue Tordifferenz: plus 28. Die Sachsen haben damit nicht nur Punkte gutgemacht, sondern auch ihre Ausbeute an Torverhältnis auf Vordermann gebracht.

Die Kraichgauer wiederum schieben sich in eine andere Statistik. Kein Bundesligist wartet aktuell länger auf einen Sieg als die TSG. Das letzte Erfolgserlebnis in Leipzig datiert aus dem Jahr 2018. „Wir haben nicht geschlossen verteidigt, nicht die Basics auf den Platz gebracht, was uns in dieser Saison ausgezeichnet hat“, gab Prömel offen zu.

Über Nacht steht Leipzig auf dem Treppchen. Stuttgart kann am Sonntag zwar wieder vorbeiziehen, doch die Marschrichtung ist klar: Die Sachsen sind zurück in der Spur, während Hoffenheim jetzt erst mal Luft schnappen muss.