Leganés: neuanfang unter neuer ära – albés startet den umbruch!

Ein neues Kapitel beginnt in Butarque. Der Leganés, gezeichnet von einer nervenaufreibenden Saison und einem Besitzerwechsel, nimmt am 1. Juli offiziell den Neustart in die Saison 2026/27. Doch dieser Neuanfang ist mehr als nur ein Kalenderblatt – er markiert den Beginn einer fundamentalen Neuausrichtung.

Vieles hat sich verändert: ein radikaler umbruch im kader

Die Abgänge sind beträchtlich. Diego García hat sich dem schwedischen Verein Malmö angeschlossen, Duk wird in Mexiko bei Atlas seine Karriere fortsetzen, und Miguel de la Fuente schließt sich Almería an. Auch Cissé, Jorge Sáenz, Óscar Plano, Luis Asué und Miguel San Román haben das Kapitel Leganés abgeschlossen. Ein tiefgreifender Umbruch, der den Weg für neue Kräfte freimacht und eine neue Identität formen soll.

Die Verkäufe von García, Duk und de la Fuente brachten dem Verein stolze 4,5 Millionen Euro ein – ein finanzielles Polster, das Rubén Albés bei der Gestaltung seines Kaders nutzen kann. Der Alavés erhält zudem etwa 300.000 Euro für sein Anteilserrecht an de la Fuente. Die finanzielle Situation des Klubs hat sich somit merklich verbessert.

Der kern bleibt: erfahrene spieler und rückkehrer

Der kern bleibt: erfahrene spieler und rückkehrer

Trotz des großflächigen Umbruchs steht ein stabiler Kern bereit. Torwart Juan Soriano, die Verteidiger Rubén Peña, Rubén Pulido, Marvel, Ignasi Miquel, Lalo Aguilar, Figueredo und Enric Franquesa bilden das Rückgrat. Im Mittelfeld sind Dani Rodríguez, Juan Cruz, Gonzalo Melero, Roberto López, Naim García, Andrés Campos, Diawara und Guirao gesetzt. Zudem kehren Benjamin Pauwels, Alfred Gøthler und Javi Hernández nach ihren Leihen zurück und werden in die Vorbereitung integriert.

Atienza als erster neuzugang: erfahrung und führungsstärke

Atienza als erster neuzugang: erfahrung und führungsstärke

Der erste Transfer des Sommers ist bereits perfekt: Miguel Atienza wechselt nach Leganés. Der erfahrene Mittelfeldspieler soll mit seiner Spielintelligenz und Führungsqualitäten Stabilität in das Team bringen. Albés setzt auf Erfahrung, um den jungen Kader zu führen.

Die sportliche Leitung hält Augen und Ohren offen. Die Verpflichtung von Álex Forés, der bereits im Winter auf der Wunschliste stand, wird weiterhin verfolgt. Allerdings gestaltet sich diese Verpflichtung als schwierig, da auch Vereine aus Portugal großes Interesse an dem Villareal-Stürmer haben. Die Zukunft von Juan Cruz wird ebenfalls genau beobachtet. Es könnten sich noch Bewegung um ihn ergeben.

Ein weiteres Detail, das die finanzielle Situation des Leganés weiter verbessern könnte: Der Verein besitzt zehn Prozent der Weiterverkaufsrechte von Yan Diomande, der zum RB Leipzig wechseln könnte. Ein Transfer würde somit auch Leganés finanziell zugute kommen.

Die Vorbereitung beginnt am 6. Juli mit den medizinischen Checks. Am 8. Juli steht dann das erste Training unter Rubén Albés an. Freundschaftsspiele gegen Levante und Albacete sind geplant, bevor es in eine Woche ins Trainingslager nach Melgaço (Portugal) geht. Der XLVI Trofeo Villa de Leganés am 8. August gegen Tenerife bildet den letzten Test vor dem Saisonstart am Wochenende des 15. und 16. August.

Die Neuausrichtung ist offensichtlich, die Erwartungen hoch. Der Leganés startet nicht nur in eine neue Saison, sondern in eine neue Ära. Ob dieser mutige Umbruch Früchte trägt, wird die Zeit zeigen.