Leclercs horror-crash: peinliche niederlage in barcelona!
Barcelona – Ein Schreck für Ferrari, ein Desaster für Charles Leclerc: Der Monegasse hat im Qualifying des Großen Preises von Katalonien dramatisch die Kontrolle über seinen Wagen verloren und in die Leitplanken krachen lassen. Damit startet er das Rennen am Sonntag von Position zehn – und zeigt sich sichtlich angeschlagen.

Die selbstkritik des ferrari-piloten
„Ich schäme mich“, gab Leclerc nach dem Unfall bei Sky zu. Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen. Es war nicht das typische Bremsproblem, das ihn in den vergangenen Rennen geplagt hatte. „Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann stehe ich dazu“, erklärte er. Das Auto hatte sich dieses Wochenende fantastisch angefühlt – ein deutlicher Gegensatz zu den Schwierigkeiten in Miami und Monaco. Der Fehler kam dann völlig unerwartet.
Die Saison 2026 läuft für Leclerc bisher alles andere als optimal. Nach den Rennen in Miami und Monaco, wo er ebenfalls mit einem Crash und einer enttäuschenden Leistung aufhorchte, schien er in Barcelona endlich in Form zu sein. Doch der Ausrutscher in der Qualifikation riss ihn aus dem Aufwärtstrend.
Was genau schief lief? Leclerc selbst analysierte den Vorfall: „Ich habe die Bremse zu früh gelöst und versucht, mehr Geschwindigkeit mitzunehmen. Das hat anfangs funktioniert, aber dann habe ich auf der schmutzigen Seite der Strecke die Kontrolle verloren.“ Ein fataler Moment, der ihm nun das Rennen versaut hat.
Leclerc blickt auf eine Karriere mit beeindruckenden 27 Pole-Positions in 178 Qualifyings zurück. Doch in 177 Rennen konnte er nur achtmal den Sieg einfahren – und 24 Mal ging das Rennen für ihn gar nicht mehr weiter. Eine Ausfallquote von 13 Prozent ist für einen Fahrer seines Kalibers zu hoch.
Die Frage, die nun im Raum steht: Kann Leclerc den Fehler schnell verkraften und im Rennen um Schadensbegrenzung kämpfen? Oder wird der Horror-Crash in Barcelona ein weiteres dunkles Kapitel in einer bislang frustrierenden Saison?
