Lebron zieht die reißleine: 99-prozent-aus nach lakers-aus
Die Ära LeBron James in Los Angeles neigt sich mit letzter Kraft dem Ende entgegen. 99 Prozent – so hoch taxiert der Klub selbst die Wahrscheinlichkeit, dass der 40-Jährige nach Ablauf seines Vertrags im Sommer die Lakers verlässt. Ein letztes gemeinsames Kapitel mit Sohn Bronny, 13 Minuten gegen Brooklyn, war vermutlich nur noch ein emotionales Schaulaufen.
Was niemand laut sagt, summiert sich hinter verschlossenen Türen zusammen: Die neue Eigentümergruppe um Jeanie Buss will die Machtfülle des King loswerden, um Luka Dončić endgültig zur neuen Ikone zu erheben. Die interne Order heißt „Changing of the Guard“, und sie gilt als unumstößlich.

Der sohn bleibt auf der gehaltsliste – aber nur auf dem papier
Bronny James hat einen garantierten Zweitjahresvertrag, doch das Papier wackelt. Die Lakers-Hierarchie zweifelt offen, ob der 20-Jährige NBA-Niveau bringt. Scoutings bescheinigen ihm nur 3,8 Punkte und 27 % Feldwurfquote in der G-League. Ein Handel zur Summer League gilt als wahrscheinlicher als ein zweites Duo mit seinem Vater.
Der Clou: Sollte LeBron woanders unterschreiben, winkt Bronny ein abruptes Ende – die Lakers würden seine Option ohne Zögern auslösen. „Er ist ein Marketinggag, kein Rotationskandidat“, sagt ein Insider. Das Front Office schweigt, doch die Kalkulation ist klar: Trennung statt Tradition.
Die James-Familie plant laut Vertrauten bereits mit alternativen Destinationen. Las Vegas als Expansion-Standort oder ein Rückkehr-Ticket nach Cleveland geistert durch die Liga. Die Entscheidung fällt innerhalb der ersten Juliwoche – und sie wird über Fernsehgelder, Ticketpreise und Merchandising-Umsätze von zwei Franchises entscheiden.
Die Lakers setzen indes auf Dončić, Anthony Davis und frische Cap Space. Einem Superstar, der in Dallas schon 60-Punkte-Spiele ablieferte, bietet sich das Zepter an. Die Front Office-Sprecherin verweist auf „neue sportliche Zielsetzungen“, doch intern heißt es schon jetzt: Die Post-LeBron-Ära beginnt offiziell mit dem letzten Playoff-Pfiff.
Was bleibt, ist ein 13-minütiges Foto-Op gegen Brooklyn – und die Gewissheit, dass ein letzter gemeinsamer Korbleger von Vater und Sohn wohl genauso unwahrscheinlich ist wie ein fünfter Titel für die Lakers in den nächsten zwei Jahren.
