Lebron bautiert maybach-zwillling: 680 ps für akron – und ein schläfer-sessel für giant

LeBron James lässt sich nicht einfach chauffieren – er lässt Akron fahren. Der 39-jährige Lakers-Magnet hat bei Mercedes-Maybach zwei Exemplare des frisch überarbeiteten S 680 bestellt, beide in Elfenbein, beide mit Baby-Blau-Leder, beide randvoll mit NBA-DNA. Der erste Maybach rollt in seine Garage, der zweite direkt auf den Auktionsblock. Erlös: Millionen für seine I PROMISE-Stiftung, die Familien in seiner Heimatstadt Ohio aus der Schuldenklemme zieht.

Manufaktur baut ein einzelstück – und liefert zwei

Mercedes-eigene Manufaktur, sonst zuständig für Sonderwünsche von Sultanshöfen, gravierte Geburtsdaten von Bronny, Bryce und Zhuri in die Einstiegsleisten, nähte LLTK („Long Live The King“) ins Mittelkonsole-Aluminium und projiziert die Koordinaten von Akron (40°48′15″ N, 81°31′29″ W) zwischen die porzellanblauen Nähte. Das Emblem: eine glühende Stern-Grille, dazu fixstehende Sterne in den 22-Zoll-Rädern – sie rotieren nicht mit, sie strahlen.

Die Lieblingsplatz-Bestellung: Sitz 2, rechts hinten. 2,06 Meter und 113 Kilo passen exakt in die Ruheposition, kalte 10-Liter-Champagner-Box von Robbe & Berking in Reichweite. „Perfekt für mein Power-Nap-Game vor Tip-off“, zitiert James die Lacher der Lakers-Kabine. Unter der langen Haube: V8-Biturbo plus 48-Volt-Booster, 680 + 23 PS, Sprint wie ein V12, Sound wie ein Flugstart in Staples Center.

Ein maybach, der körbe zählt

Ein maybach, der körbe zählt

Die Farbpalette liest sich wie eine Saison-Statline: 400 Außen-Töne, 150 Innen-Kombinationen. James wählte Elfenbein, weil es „unbesiegt“ wirkt, und Porzellan-Nähte, weil sie an frisch gewaschene Auswärts-Trikots erinnern. In den Kopfstützen: geprägte Krone, auf den Fußmatten: glänzendes King James-Logo. Die zweite Karosse – baugleich, aber mit Auktions-Meilen statt Court-Meilen – bekommt kein Standard-Kennzeichen, sondern eine Plakette mit der Aufschrift „First Basket, Second Chance“.

Los Angeles mag seine Show-Cars, doch James lenkt den Blick zurück nach Ohio. Die Versteigerung startet, wenn die Playoffs losgehen; Experten rechnen mit einer Millionengrenze. Die Summe würde 250 Familien ein Jahr lang Miete, Strom und Schulfrühstück sichern. „Mein Maybach soll nicht nur rollen – er soll tragen“, sagte James während der Präsentation. Die deutsche Presseabteilung in Stuttgart atmet auf: Endlich ein Promi, der nicht nur Farbe, sondern auch Sinn bestellt.

Am Ende bleibt ein Bild: Der mächtigste Basketballer der Welt schläft in einem deutschen Bett aus Stahl und Leder, während sein Spiegelbild für Akron Geld druckt. Kein Instagram-Post, keine 360-Grad-Kamera kann das übertrumpfen. Manchmal gewinnt man nicht nur Spiele, sondern auch Würde – und sie hat 680 PS.