Lea meier glänzt in kontiolahti mit weltcupbestergebnis
Ein einziger Schiessfehler. Mehr brauchte es nicht, um Lea Meier auf Platz sieben zu katapultieren – ihr bestes Weltcupergebnis überhaupt. Im Einzel über 15 Kilometer in Kontiolahti zeigte die Schweizerin eine Leistung, die keine Zufälligkeit war. Das ist Kalkül, das ist Form, das ist Reife.
Meier wiederholt ihr olympisches kunststück
Was viele vergessen haben: Schon bei den Olympischen Spielen lief Meier in genau dieser Disziplin auf den siebten Platz. Damals sprachen manche von Glück, von einem guten Tag. Jetzt, mit demselben Ergebnis im Weltcup, lässt sich das Argument nicht mehr halten. Die 26-Jährige hat bewiesen, dass sie auf diesem Niveau zuhause ist – und nicht nur zu Besuch.

Schwedischer familienabend auf dem podest
Den Sieg holte sich Elvira Öberg, die das Rennen mit einer Souveränität abschloss, die ihresgleichen sucht. Unmittelbar hinter ihr: ihre Schwester Hanna Öberg auf Platz zwei. Ein schwedisches Schwesternpaar auf den ersten beiden Rängen – das passiert nicht alle Tage. Den dritten Platz sicherte sich die Slowakin Paulina Batovska Fialkova, die das Podest komplettierte.

Gasparin weit abgeschlagen auf rang 43
Als zweitbeste Schweizerin beendete Aita Gasparin das Rennen auf Rang 43 – ein Ergebnis, das den Abstand zur Spitze schonungslos aufzeigt. Der Kontrast zu Meiers Leistung könnte kaum größer sein. Während die eine die Weltspitze streift, kämpft die andere noch um Anschluss.
Für Meier ist dieser siebte Platz kein Ausrutscher nach oben. Es ist ein Signal. Und Signale dieser Art werden im Biathlon-Zirkus nicht übersehen.
