Lazio: palladino rückt in den fokus – sarri-abgang steht bevor!

Rom – Die Lazio Rom steht vor einem Umbruch. Während Maurizio Sarri seinen Abschied in Richtung Bergamo vorbereitet, intensiviert der Verein die Suche nach einem Nachfolger. Ein Name kristallisiert sich heraus: Raffaele Palladino, aktuell noch bei Atalanta Bergamo unter Vertrag, könnte die neue Ära an der Formello einläuten.

Ein wechselspiel der trainer: sarri zu atalanta, palladino zur lazio?

Ein wechselspiel der trainer: sarri zu atalanta, palladino zur lazio?

Die Personalie Sarri ist nahezu durchgespielt. Der Verein und der Trainer stehen kurz vor einer Einigung über die Auflösung des Kontrakts, womit der Weg für seinen Wechsel zu Atalanta frei wird. Parallel dazu arbeitet Lazio-Präsident Lotito und Sportdirektor Fabiani fieberhaft an der Suche nach einem Nachfolger. Und hier scheint Palladino die Nase vorn zu haben.

Ein alter Traum wird wahr? Bereits im Sommer 2024 stand Palladino auf der Liste der Wunschkandidaten, doch Tudor war zu diesem Zeitpunkt noch im Amt. Als dieser sich dann zurückzog, hatte Palladino sich bereits mit der Fiorentina geeinigt. Nun, da sich die Wege von Palladino und Atalanta trennen – er hat dort eine respektable Saison hinter sich, die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb war keineswegs selbstverständlich – könnte sich die Chance für Lazio bieten, den jungen Coach endlich zu verpflichten.

Die Entscheidung für Palladino ist kein Zufall. Schließlich hatte Sarri selbst während seiner ersten Amtszeit in Rom bereits sein Talent gelobt und ihn als einen der vielversprechendsten jungen Trainer gehandelt. Seine Spielweise, geprägt von Offensivgeist und der Förderung junger Talente, passt hervorragend zu den Vorstellungen von Lotito und Fabiani für die Zukunft des Vereins.

Allerdings ist noch einiges zu tun. Zunächst muss der Vertrag mit Sarri formalisiert werden, bevor die Verhandlungen mit Palladino aufgenommen werden können. Auch Palladino muss sich von Atalanta lösen, wobei sein Vertrag dort noch bis 2027 läuft. Ein Wettlauf gegen die Zeit hat also begonnen.

Sollte die Verpflichtung von Palladino scheitern, schaut sich Lazio auch im Ausland um. Namen wie Runjaic (derzeit bei Udinese) und Grosso (engagiert bei der Fiorentina) werden ebenfalls gehandelt. Als Ausländer-Lösung könnte Dino Toppmoller, der im Januar seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt auflöste, interessant sein. Doch im Moment bleibt Palladino die erste Wahl.

Die nächste Woche könnte entscheidend sein. Ein Treffen zwischen Lazio und Palladino ist bereits in Planung, bei dem die Weichen für eine mögliche Zusammenarbeit gestellt werden sollen. Ob dieser Transfer tatsächlich zustande kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Aber eines ist klar: Die Lazio Rom steht vor einem spannenden Kapitel.