Lausitzer füchse stehen vor dem playoff-aus gegen kassel
Drei Niederlagen in vier Spielen, ein 1:3-Rückstand in der Serie – die Lausitzer Füchse taumeln dem Ende ihrer Playoff-Saison entgegen. Das 3:6 am Dienstagabend gegen die Kassel Huskies war keine knappe Angelegenheit. Es war eine Demontage.
Kassel dominiert von der ersten minute an
Die Hessen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, wer hier das Sagen hat. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 0:3 – Mieszkowski traf gleich doppelt in der 11. und 17. Minute, Turgeon legte kurz vor der Pause nach. Weißwasser wirkte überfordert, defensiv instabil, ohne Gegenmittel.
Das zweite Drittel brachte kurz so etwas wie Hoffnung. Broda verkürzte auf 1:3, das Spiel schien sich zu beruhigen. Doch das war Täuschung.

Scheidl weckt die fans – kassel antwortet sofort
Im Schlussabschnitt gelang Scheidl in der 42. Minute das 2:3 – die Füchse-Fans in der Halle witterten die Wende. Genau 60 Sekunden später traf Wilde zum 4:2 für Kassel. Die Antwort kam so schnell, dass sie fast grausam wirkte. Valenti und Benmson sorgten in der 57. und 59. Minute für den Endstand. Sezmesky traf noch zum 3:6 – aber das war, wie der Volksmund sagt, nur noch für die Statistik.
Ich sage es offen: Diese Füchse-Mannschaft hat in dieser Serie bislang nicht die Mittel gefunden, um Kassel ernsthaft zu gefährden. Ein einziger Sieg in vier Spielen spricht eine klare Sprache.

Freitag in kassel – der letzte warnschuss oder das ende
Am Freitag reisen die Lausitzer Füchse nach Kassel zum fünften Spiel. Eine weitere Niederlage bedeutet das sofortige Aus. Drei Siege in Folge wären nötig, um noch ins Halbfinale einzuziehen – in einer Serie, in der Weißwasser bislang kaum Antworten auf die Hessener Schnelligkeit und Effizienz gefunden hat.
Die Chancen auf eine Aufholjagd? Gering. Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie braucht am Freitag dringend ein Lebenszeichen aus Weißwasser. Sonst ist die Saison der Lausitzer Füchse nach Spiel fünf Geschichte.
