Laurin: doping-aussetzer beenden olympiatraum!

Schock in der Welt des Taekwondo: Die französische Olympiasiegerin Althea Laurin muss für 20 Monate vom Wettkampfgeschehen fernbleiben. Drei verpasste Dopingtests haben dem 24-Jährigen das Aus zugesagt – ein schwerer Schlag für ihre Karriere und die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Teilnahme an den Spielen 2028 in Los Angeles.

Ein karriere-desaster nach dem triumph

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe, kurz nachdem Laurin in Paris noch Gold in der Klasse über 67 kg gefeiert hatte. Der Triumph vor heimischem Publikum wirkte wie ein Märchen, nun entpuppt er sich als trügerisch. Die AFLD, die Nationale Anti-Doping-Agentur Frankreichs, bestätigte die Sperre und gab bekannt, dass Laurin die Sanktion akzeptiert hat. Ihre Wettkampfpause dauert bis zum 9. Oktober 2027.

„Das ist eine schwierige Situation für mich“, äußerte sich Laurin dem Radiosender RMC. Die lange Pause wird ihre Karriere zweifellos beeinflussen. Besonders bitter ist der Ausschluss im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028, auf die sie sich so gefreut hatte. Der Traum von weiteren Medaillen ist geplatzt.

Der stolperstein: versäumte dopingtests

Der stolperstein: versäumte dopingtests

Laurin, die bereits 2021 in Tokio Bronze gewonnen hatte, sorgte im Viertelfinale der Olympischen Spiele in Paris für Furore, als sie die deutsche Hoffnungsträgerin Lorena Brandl besiegte. Brandl verlor später die Bronzemedaille gegen eine andere Gegnerin und beendete das Turnier auf dem fünften Platz. Nun steht aber Laurin selbst im Fokus – und das aus den falschen Gründen. Die verpassten Dopingtests sind ein schwerwiegender Fehler, der ihr nun teuer zu Buche schlägt.

Die Weltmeisterin von 2023 hat sich damit selbst ins Aus manövriert. Es bleibt abzuwarten, wie sie mit dieser Situation umgehen wird und ob sie nach ihrer Sperre wieder in den Wettkampf zurückkehren kann. Eines ist jedoch klar: Der Schatten des Dopingvorwurfs wird sie noch lange begleiten. Die Disqualifikation wirft ein schlechtes Licht auf den gesamten französischen Taekwondo-Sport und unterstreicht die Notwendigkeit strenger Kontrollen und einer klaren Haltung gegenüber Doping.