Laura nolte triumphiert erneut: gold im zweierbob bei den olympischen spielen

Doppeltes olympia-gold für laura nolte

Laura Nolte hat ihre beeindruckende Form fortgesetzt und sich bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille im Zweierbob gesichert. Gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi zeigte sie eine souveräne Leistung über vier Läufe und wiederholte damit ihren Erfolg von Peking 2022. Für das deutsche Team ist es bereits die siebte Goldmedaille bei diesen Winterspielen und die fünfte im Eiskanal.

Spannender wettkampf bis zum schluss

Spannender wettkampf bis zum schluss

Nach dem ersten Wettkampftag bereits in Führung liegend, baute Nolte ihre Position kontinuierlich aus. Mit einem Vorsprung von 0,53 Sekunden verwies sie Teamkollegin Lisa Buckwitz mit Neele Schuten auf den Silberrang. Die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries sicherte sich die Bronzemedaille mit einem Rückstand von 0,75 Sekunden, verhinderte damit einen kompletten deutschen Dreifachsieg und ließ Kim Kalicki auf dem vierten Platz zurück.

Nolte als klare favoritin

Nolte als klare favoritin

Die 27-jährige Nolte reiste als große Favoritin nach Italien, nachdem sie in der Saison bereits fünf Siege in sieben Rennen errungen hatte. Diese Erwartungen bestätigte sie eindrucksvoll. Besonders bemerkenswert ist, dass sie nach der Enttäuschung im Monobob, wo sie knapp die Goldmedaille verpasste, nun im Zweierbob ihre Nerven behielt und triumphierte.

Silber für buckwitz – ein historischer moment verpasst

Für Lisa Buckwitz war es die erste Medaille an den Lenkseilen. Sie hatte bereits Mariama Jamanka 2018 in Pyeongchang zum Olympiasieg geschoben. Ihr Traum, als erste Bobfahrerin sowohl als Anschieberin als auch als Pilotin Olympiagold zu gewinnen, ging jedoch knapp vorbei. Die frühere Weltmeisterin Kim Kalicki verpasste mit Anschieberin Talea Prepens das Podium erneut mit nur 15 Hundertstel Rückstand.

Nolte: zweierbob ist meine paradedisziplin

„Der Zweier ist meine Paradedisziplin“, erklärte Laura Nolte nach ihrem Sieg. Die Enttäuschung im Monobob habe sie als zusätzlichen Ansporn motiviert. In Peking vor vier Jahren war sie bereits die jüngste Bob-Olympiasiegerin der Geschichte geworden. Nun hat sie ihren Status als eine der herausragenden Bob-Athletinnen der Welt weiter gefestigt.

Der weg zum gold – eine zusammenfassung

  • Laura Nolte/Deborah Levi (GER): Gold (0.00 Sekunden)
  • Lisa Buckwitz/Neele Schuten (GER): Silber (+0.53 Sekunden)
  • Kaillie Armbruster Humphries (USA): Bronze (+0.75 Sekunden)
  • Kim Kalicki/Talea Prepens (GER): Platz 4 (+0.88 Sekunden)

Dieser Sieg ist ein weiteres Highlight für den deutschen Bobsport und unterstreicht die beeindruckende Leistungsfähigkeit der Athletinnen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Sportlerinnen in den kommenden Jahren weiterentwickeln werden.