Laura nolte auf goldkurs: dominanz im zweierbob bei olympia mailand cortina 2026
- Nolte führt nach halbzeit – buckwitz auf medaillenkurs
- Erster durchgang: startrekord und spannender wettkampf
- Zweiter durchgang: nolte zeigt stärke und linie
- Buckwitz lauert: medaille in reichweite
- Kalicki und prepens auf platz vier
- Enttäuschung im monobob noch nicht vergessen
- Noltes paradedisziplin und das starke teamgefüge
- Zoff im schweizer bob-team vor dem rennen
Nolte führt nach halbzeit – buckwitz auf medaillenkurs
Laura Nolte hat bei den Olympischen Spielen Mailand Cortina 2026 im Zweierbob eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich die Führung zur Halbzeit gesichert. Die Weltmeisterin übernahm nach einem starken zweiten Lauf die Spitzenposition mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden auf ihre Teamkollegin Lisa Buckwitz. Damit setzt sie ihr Ziel, Olympiagold zu gewinnen, eindrucksvoll fort. Die Bahn in Cortina d'Ampezzo scheint ihr zu liegen.
Erster durchgang: startrekord und spannender wettkampf
Nolte war als große Favoritin nach Cortina gereist, nicht zuletzt aufgrund von fünf Siegen in sieben Saisonrennen. Im ersten Lauf gelang ihr sogar ein Startrekord. Die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries (2010, 2014) konterte jedoch mit einer sauberen Fahrt und offenbar gutem Material. Der Kampf um die Medaillen verspricht hochspannend zu werden.
Zweiter durchgang: nolte zeigt stärke und linie
Im zweiten Durchgang demonstrierte Laura Nolte ihre Klasse und fuhr die beste Linie. Mit gefäusteter Hand im Zielbereich unterstrich sie ihre Zufriedenheit. Deborah Levi an ihrer Seite ergänzte das starke Team perfekt. Die Läuferinnen bewiesen einmal mehr, dass Präzision und Teamwork entscheidend sind.
Buckwitz lauert: medaille in reichweite
Auch Lisa Buckwitz und Neele Schuten zeigten eine starke Leistung und liegen knapp hinter Nolte auf Platz zwei. Buckwitz hat die Chance, als erste Bobfahrerin Olympiagold sowohl als Anschieberin als auch als Pilotin zu gewinnen. Eine historische Leistung, die ihr durchaus zuzutrauen ist.
Kalicki und prepens auf platz vier
Die frühere Weltmeisterin Kim Kalicki und Talea Prepens liegen mit einem Rückstand von 0,43 Sekunden auf dem vierten Platz. Sie kämpfen weiterhin um eine Medaille, müssen aber eine Leistungssteigerung im letzten Lauf zeigen.
Enttäuschung im monobob noch nicht vergessen
Für Nolte wäre alles andere als Gold eine große Enttäuschung. Vor vier Jahren in Peking wurde sie zur jüngsten Bob-Olympiasiegerin der Geschichte. Frisch scheint aber auch die Erinnerung an den knappen Verlust des Goldes im Monobob noch nachzuhallen, wo sie um nur vier Hundertstelsekunden von Elana Meyers Taylor übertroffen wurde.
Noltes paradedisziplin und das starke teamgefüge
„Der Zweier ist meine Paradedisziplin. Mit Debbie am Start ist es immer schnell und das ist natürlich etwas, was mir ein gutes Gefühl für die Bahn gibt“, erklärte Laura Nolte vor den Wettkämpfen. Das starke Teamgefüge und die Vertrautheit zwischen den beiden Athletinnen sind sicherlich ein entscheidender Faktor für ihren Erfolg.
Zoff im schweizer bob-team vor dem rennen
Parallel zu den deutschen Erfolgen gab es im Schweizer Bob-Team interne Auseinandersetzungen bezüglich der Auswahl der Anschieberinnen. Diese Situation wirft Fragen nach Teamharmonie und Leistungsbeurteilung auf. (Quelle: Olympia Mailand Cortina 2026)
