Lara markthaler feiert olympia-debüt im slalom – mitfiebern mit lena dürr

Olympia-debüt mit viel freude für lara markthaler

Die in München geborene Lara Markthalererlebte ihr Slalom-Debüt bei den Olympischen Spielen und zeigte sich begeistert. Im Gegensatz zum Riesenslalom fühlte sie sich deutlich entspannter. "Ich war viel weniger aufgeregt als beim Riesenslalom – insgesamt viel lockerer und hatte viel mehr Spaß. Oben habe ich noch ein bisschen getanzt mit meinen Freunden und Musik gehört", berichtete die 19-Jährige, die für Südafrika an den Start ging.

Platz 39 und inspiration durch mikaela shiffrin

Platz 39 und inspiration durch mikaela shiffrin

Bei ihrer Olympia-Premiere im Slalom belegte Markthaler den 39. Platz mit einem Rückstand von 10,57 Sekunden auf die überragende Mikaela Shiffrin. Vor dem Riesenslalom hatte sie die Möglichkeit, mit Shiffrin zu trainieren, was sie als sehr inspirierend empfand. Die Eindrücke und Erfahrungen von Olympia werden sie noch lange begleiten.

Überwältigende unterstützung für afrika

"Ich brauche jetzt wahrscheinlich einige Tage, bis ich das überhaupt verarbeiten kann. Es gab so viel Energie und Unterstützung für Afrika, das war wirklich überwältigend. Das ist einfach der Wahnsinn!", schwärmte die junge Athletin. Sie ist zuversichtlich, dass sie zukünftig bei Rennen weniger nervös sein wird. Die Atmosphäre war für sie ein unvergessliches Erlebnis.

Mitgefühl für lena dürr

Markthaler zeigte Verständnis für Lena Dürr, die nach einem vielversprechenden ersten Lauf im zweiten Durchgang direkt beim ersten Tor ausschied. "Ich wollte eigentlich zuschauen, um zu sehen, wie die Piste beieinander ist, weil da waren schon ziemliche Löcher drin im zweiten Lauf. Das hat bei der Lena jetzt nicht so viel gebracht, weil da war der Lauf recht kurz", analysierte sie. Sie vermutet, dass die Nervosität eine Rolle gespielt habe.

Ein leben zwischen kulturen

Lara Markthaler wuchs als Tochter eines Deutschen und einer Südafrikanerin in München auf, wo sie von ihrem Vater das Skifahren lernte. Ihre Kindheit verbrachte sie außerdem in Italien, Österreich und Kanada, was sie zu einer Weltenbürgerin gemacht hat. Ursprünglich gehörte sie dem deutschen Jugendkader an, entschied sich aber schließlich für das Heimatland ihrer Mutter.

Blick in die zukunft: fashion, forbes und mehr gas auf der piste

Nach Olympia erwarten Markthaler weitere spannende Auftritte. Nächste Woche ist sie zur Fashion-Show in Mailand eingeladen, jedoch als Zuschauerin. Ein Modeljob wäre zwar "cool, vielleicht irgendwann anders". Im März wird sie beim Forbes-Afrika-Event vor 1500 Zuschauern eine Rede halten. Und was das Skifahren angeht, gibt sie sich kämpferisch: "Gas geben, richtig Gas geben!", so ihre klare Devise.

Zusammenfassung der wichtigsten punkte

  • Lara Markthaler feierte ihr Slalom-Debüt bei Olympia.
  • Sie belegte den 39. Platz.
  • Sie zeigte Mitgefühl für Lena Dürr.
  • Sie blickt optimistisch in die Zukunft.