Laliga-analyse: von atlético-desaster bis real madrids angriffslust
- Ein wochenende voller kontraste in laliga
- Atléticos krise: johnny cardoso und álex baena unter dem radar
- Villarreal in getafe: mikautadze als lichtblick
- Real oviedo: frustrierender rückfall
- Espanyol: wachsende zweifel
- Alavés: nervosität und vergebene chancen
- Corberáns taktische meisterleistung beim valencia-derby
- Sergio herrera: ein herausragender torhüter
- Betis: erfolgreiche konter
- Getafes neue offensive: satriano und vázquez
- Real madrid: dynamik und angriffslust
- Rayo vallecano: zurück zur normalform
Ein wochenende voller kontraste in laliga
Die jüngste Spielrunde in LaLiga bot ein breites Spektrum an Ergebnissen und Leistungen. Unser Team – bestehend aus Miguel Quintana, Adrián Blanco, Nahuel Miranda und Álex de Llano – hat die Spiele analysiert und bewertet. Von enttäuschenden Auftritten bis hin zu beeindruckenden Leistungen war alles dabei. Wir beleuchten die wichtigsten Momente und geben unsere Einschätzungen.

Atléticos krise: johnny cardoso und álex baena unter dem radar
Das Spiel des Atlético Madrid war besonders enttäuschend. Johnny Cardoso und Álex Baena erhielten die schlechtesten Bewertungen. Adrián Blanco merkte an: „Cardoso ist völlig unbekannt, auf dem Feld wirkt er extrem langsam.“ Baena findet ebenfalls nicht in das Spiel, und es fehlt ihm an Selbstvertrauen. Insgesamt war es eine schwache Leistung des gesamten Teams, aber Cardosos Spiel war besonders alarmierend.

Villarreal in getafe: mikautadze als lichtblick
Villarreal zeigte gegen Getafe eine eher unauffällige Leistung. Laut Quintana begann sich das Spiel erst mit der Einwechslung von Mikautadze zu entwickeln. Renato Veiga wurde für seine Leistung kritisiert. „Er spielt nicht die Saison, die ich erwartet hatte“, so der Programmleiter. Die Offensive wirkte lange Zeit harmlos und es fehlte an Kreativität im Mittelfeld.

Real oviedo: frustrierender rückfall
Real Oviedo spielte zwar im ersten Durchgang besser als Athletic Club und verdiente sich die Führung, doch im zweiten Durchgang brach die Mannschaft ein. Colombatto und Sibo blieben hinter den Erwartungen zurück, und der Elfmeter von Carmo war ein herber Rückschlag. Nahuel analysierte: „Ohne ein starkes Mittelfeld ist es schwer, den Spielfluss zu kontrollieren.“

Espanyol: wachsende zweifel
Die Leistung von Espanyol gegen Celta war enttäuschend. De Llano beschrieb das Team als „ständig in Alarmbereitschaft lebend“. Es fehlte an Spiel und Durchsetzungsvermögen im Strafraum. Die Qualifikation für 2026 wird zunehmend zur Sorge. Das Team scheint mental erschöpft zu sein.

Alavés: nervosität und vergebene chancen
Alavés zeigte Nervosität im Kampf um die Qualifikation und stürmte unüberlegt. Trotz einer Überzahl von Sevilla über 75 Minuten konnte Alavés die Chance nicht nutzen. Die Offensive agierte ohne Struktur und Kreativität. Adrián Blanco bemängelte: „Sie haben die Überzahl verspielt, ohne wirklich gefährlich zu werden.“
Corberáns taktische meisterleistung beim valencia-derby
Der Valencia-Derby war lange Zeit zäh, bis Trainer Corberán die Weichen stellte. Die Einwechslungen von Guido, Sadiq und Javi Guerra veränderten das Spiel. Zwei von ihnen waren an dem 0:1 beteiligt, und Umar Sadiq erzielte den entscheidenden 0:2-Treffer. Eine taktische Umstellung, die den Spielverlauf drehte.
Sergio herrera: ein herausragender torhüter
Sergio Herrera, der Torhüter von Osasuna, wurde für seine herausragende Leistung gelobt. Quintana bezeichnete ihn als „einen großartigen Torwart, der immer noch unterschätzt wird“. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass Elche nicht gewinnen konnte. Seine schnelle Reaktionsfähigkeit und seine starke Leistung im zweiten Durchgang waren beeindruckend.
Betis: erfolgreiche konter
Die schnellen Konter von Betis brachen das Spiel auf. Fornals und Fidalgo leiteten die Angriffe ein, Antony sorgte für Durchschlagskraft im Eins-gegen-Eins, und Bakambu und Ez Abde vollendeten die Angriffe. Adrián Blanco betonte: „Betis ging mit einem Vorsprung in die Halbzeit, dank ihrer Effizienz im Konterspiel.“
Getafes neue offensive: satriano und vázquez
Die neue Sturmformation von Getafe mit Luis Vázquez und Satriano zeigte Wirkung. Trainer Toni Muñoz verteilte die Rollen geschickt: ein klassischer Strafraumstürmer und ein beweglicher, aggressiver Spieler. Blanco fügte hinzu: „Satriano gefällt mir als Fußballer besser.“ Mit 29 Punkten ist Getafe näher am Klassenerhalt.
Real madrid: dynamik und angriffslust
Real Madrid zeigte neben einer starken Leistung von Trent Alexander-Arnold auch viel Dynamik und Angriffslust. Die Spieler bewegten sich flüssig, ohne sich zu überlappen, und boten eine konstante Präsenz. Die Entstehung des 3:1 war ein Paradebeispiel für die gute Teamarbeit. Miranda erklärte: „Die Zusammenarbeit zwischen Valverde und Arnold verspricht viel für Real Madrid.“
Rayo vallecano: zurück zur normalform
In einem kalten Butarque, aber gegen ein desinteressiertes Atlético, zeigte Rayo Vallecano seine beste Seite. Starke rechte Seite mit Ratiu und Ilias, aggressives Pressing und präzises Passspiel. De Llano sagte: „Ilias hat sich gut eingelebt und liefert das, was wir von Fran Pérez erwartet hatten.“ Ein wichtiger Sieg, um die Abstiegszone zu verlassen.
