Laimer am abgrund? doping-wahnsinn nach pokalsieg!

Berlin – Der Jubel war noch in der Luft, die Bayern-Fans feierten das Double, doch Konrad Laimer erlebte nach dem DFB-Pokalsieg gegen Stuttgart eine bittere Überraschung. Während seine Mitspieler bereits in der Kabine die Party starteten, musste der österreichische Mittelfeldspieler eine Dopingkontrolle ablegen – allein. Ein Moment der Frustration, den der sonst coole Profi mit einem ungläubigen Grinsen quittierte.

Die einzelkämpfer-qual nach dem triumph

„Ich war ganz allein im Dopingraum. Das gehört verboten, diese Scheiße, dass du nach dem Pokalsieg zum Doping musst!“, wetterte Laimer in der Mixed Zone des Berliner Olympiastadions. Seine Worte offenbarten die Verwirrung und den Ärger über die Situation. „Ich war keine zwei Sekunden in der Kabine.“ Der Bus hatte bereits ohne ihn abgefahren, was die Situation zusätzlich verkomplizierte.

Doch Laimer, bekannt für seinen unerschütterlichen Einsatz, nahm es mit Humor. „Ich habe extra die Chance vergeben, das 2:0 zu machen, und trotzdem haben sie mich für das Doping geholt“, scherzte er, während er versuchte, die Absurdität des Moments zu verarbeiten. Die Saison war anstrengend gewesen, und dieser Moment schien der krönende Abschluss eines langen Rennens zu sein.

Vertragsverlängerung und gehaltsforderungen – ein tanz mit dem feuer

Vertragsverlängerung und gehaltsforderungen – ein tanz mit dem feuer

Sportlich war Laimer in dieser Bayern-Saison ein Fels in der Brandung, mit drei Toren und 13 Vorlagen in 47 Pflichtspielen. Doch seine Zukunft in München ist weiterhin ungewiss. Sein Vertrag läuft bis 2027, und Gespräche über eine Verlängerung sowie Gehaltsfragen stehen an. Uli Hoeneß hatte Laimer zwar gelobt, ihn aber auch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: „Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona.“

Laimer reagierte gelassen auf die Äußerungen Hoeneß’ und betonte seine gute Beziehung zum Manager: „Ich und der Uli sind schon immer auf einer Wellenlänge gewesen. Das ist sowieso kein Problem.“ Auf die Frage nach seinen Gehaltsforderungen konterte er mit einem Augenzwinkern: „Du weißt ja gar nicht, was ich fordere.“ Ein Deal könnte „vielleicht morgen was drunter“ stehen, oder „irgendwann nach der WM“, so Laimer, bevor er mit einem verschmitzten Lächeln hinzufügte: „Vielleicht wird Österreich Weltmeister – und dann wird es noch teurer.“

Die Doping-Affäre und die anstehenden Vertragsverhandlungen zeigen, dass Laimers Zeit bei Bayern nicht nur von sportlichem Erfolg, sondern auch von einer gewissen Unsicherheit geprägt ist. Ob er in München bleiben und seine Rolle als unentbehrlicher Baustein des Teams festigen kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Konrad Laimer wird auch in Zukunft für Gesprächsstoff sorgen – und das mit einem Augenzwinkern.