Kwasnioks frust über standards: fc kölns schwachstelle bleibt bestehen

Kwasniok beklagt wiederholte fehler bei standards

Lukas Kwasniok, Trainer des 1. FC Köln, zeigte sich nach dem 2:1 gegen RB Leipzig erneut frustriert über das Verhalten seiner Mannschaft bei Standardsituationen. Obwohl er vor kurzem noch eine Verbesserung in der Stabilität bei ruhenden Bällen gelobt hatte, offenbarte das Spiel gegen Leipzig alte Schwächen. Bereits im Hinspiel hatte Kwasniok das Thema Standards kritisiert, wo Assan Ouedraogo und David Raum per Ecke und Freistoß für Leipzig getroffen hatten.

Die analyse des gegentors

Die analyse des gegentors

Das 0:1 gegen Leipzig fiel erneut nach einem ruhenden Ball. Kwasniok bemängelte, dass seine Mannschaft weder die richtige Höhe einnahm, noch die Zuordnung stimmte. David Raums Freistoß wurde präzise in den Strafraum geschlagen, wo Marvin Schwäbe nicht mehr eingreifen konnte, während die Kölner Verteidiger zu weit entfernt waren, um den Ball zu klären. Christoph Baumgartner nutzte diesen Raum und köpfte zur Führung ein.

Kwasnioks vorahnung und frustration

Kwasnioks vorahnung und frustration

Bereits vor dem Freistoß hatte Kwasniok ein ungutes Gefühl. "Ich hatte vor der Ausführung das Gefühl: Wenn Raum den einigermaßen trifft und es kein Abseits ist, dann klingelt es." Seine Befürchtung bestätigte sich. Der Trainer zeigte sich sichtlich verärgert: "Das macht mich nach wie vor fuchsteufelswild. Denn wenn du als Aufsteiger in der Liga bestehen willst, dann musst du dich bei Standards besser anstellen.".

Verbesserung in der rückrunde? ein falscher eindruck

Kwasniok hatte vor dem Spiel in Freiburg noch eine positive Entwicklung in der Defensive ausgemacht: "Ich finde schon, dass wir in der Rückserie die Dinge deutlich besser und stabiler verteidigen." Er sprach von einer Umstellung auf eine stärkere Manndeckung, die "gutgetan" habe. Doch das Spiel gegen Leipzig zeigte, dass diese Fortschritte noch nicht gefestigt sind.

Die statistik spricht eine deutliche sprache

Die Zahlen bestätigen Kwasnioks Sorgen. Der 1. FC Köln hat bereits 19 Gegentore nach Standards kassiert und dabei nur vier Tore selbst erzielt. Damit belegt der FC den 18. Platz in der Liga, sowohl bei Standards für als auch gegen sich. Im neuen Kalenderjahr gab es zwar eine leichte Verbesserung, aber Köln bleibt im unteren Drittel der Liga.

Ausblick: standards als trainingsschwerpunkt

Kwasniok kündigte an, dass Standardsituationen weiterhin ein zentraler Trainingsschwerpunkt sein werden. "Das ist etwas, was wir beeinflussen können. Deshalb gilt es da klar zu sein." Im Gegensatz zu strittigen VAR-Entscheidungen, hat der FC bei Standards direkten Einfluss auf das Ergebnis. Der Trainer betont die Wichtigkeit, diese Schwachstelle zu beheben, um in der Liga bestehen zu können.