Minerva hase und nikita volodin: bronze und ein blick nach vorn
Minerva hase und nikita volodin: bronze und ein blick nach vorn
Die Eiskunstläufer Minerva Hase und Nikita Volodin haben bei den Olympischen Spielen eine beeindruckende Leistung gezeigt und sich die Bronzemedaille im Paarlauf sichern können. Ihr Trainer, Knut Schubert, spricht im Interview mit rbb|24 über die emotionale Achterbahnfahrt, kleinere Patzer und die Zukunft des Teams.
Die reaktion auf den japanischen sieg
Direkt nach der Kür der Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara, die mit einem neuen Kür-Weltrekord von 158,13 Punkten beeindruckten, ging Schubert der sportliche Gedanke durch den Kopf. Er lobte die Leistung der Konkurrenz und betonte, dass seine Schützlinge sich auf ihre eigene Performance konzentrieren mussten. Der Druck war enorm, doch Hase und Volodin blieben fokussiert.

Ein kleiner stolperstein
Nach Fehlern von Minerva Hase beim Einzelsprung und dem Dreifach-Salchow schien der Rhythmus kurzzeitig verloren zu gehen. Schubert beschrieb die Situation als einen “kleinen Stolperer”, nach dem es vor allem darum ging, das Programm fehlerfrei zu Ende zu bringen. Er betonte die Wichtigkeit, weitere Patzer zu vermeiden, um die Bronzemedaille nicht zu gefährden.

Die stärke des teams
Trotz des anfänglichen Rückschlags zeigten Hase und Volodin eine beeindruckende Leistung und bewiesen ihre Weltklasse. Schubert lobte ihre Fähigkeit, schwierige Elemente wie den Dreifach-Wurf-Rittberger und den Dreifach-Wurf-Salchow erfolgreich zu meistern. Die Bronzemedaille sei ein verdienter Lohn für ihre harte Arbeit und ihr Engagement.

Die worte an minerva hase
Unmittelbar nach der Kür suchte Schubert die niedergeschlagene Minerva Hase und versuchte, ihr Mut zuzusprechen. Seine Worte waren tröstend und zukunftsorientiert: “Ich habe ihr gratuliert zur Leistung und zur Bronzemedaille. Und dann habe ich gesagt: 'Das Leben geht weiter, Minnie. Morgen scheint wieder die Sonne.' Und sage und schreibe: In Mailand scheint die Sonne.”

Blick in die zukunft
Schubert wünscht sich für Hase und Volodin eine entspannte Zeit nach den Olympischen Spielen, um die Erfolge zu genießen und neue Kraft zu tanken. Die Weltmeisterschaft im März steht bereits vor der Tür, aber bis dahin soll die Erholung im Vordergrund stehen. Die Entscheidung über die sportliche Zukunft, insbesondere im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich, liegt bei den Athleten selbst.
Die herausforderungen und ziele
Im Kurzprogramm erreichten Hase und Volodin beeindruckende 80 Punkte. Schubert betonte, dass ihre Elemente Weltklasse waren und die Grundlage für den Erfolg bildeten. Er sieht noch Verbesserungspotenzial in der Präzision und Stabilität der Elemente, um in Zukunft noch höhere Punktzahlen zu erzielen. Das Team arbeitet kontinuierlich daran, die Schwächen zu beseitigen und die Stärken weiter auszubauen.
