Malinin stürzt ab: sensationelle wende bei der eiskunstlauf-wm
Malinin stürzt ab: sensationelle wende bei der eiskunstlauf-wm
Ilia Malinin, der bis dato als unbesiegbar geltende Eiskunstlauf-Star, erlebte bei der Weltmeisterschaft in Mailand einen schockierenden Einbruch. Der 21-Jährige, auch bekannt als der „Vierfach-Gott“, patzte in der Kür und landete lediglich auf dem 15. Platz. Im Gesamtklassement reichte es nur für Rang 8. Eine bittere Enttäuschung für den Doppel-Weltmeister.
Der zusammenbruch des „vierfach-gottes“
Malinin selbst zeigte sich nach dem Wettkampf fassungslos: „Ich habe gemischte Gefühle. Ich kann es nicht erklären. Ich bin gut in den Wettbewerb gekommen, aber am Ende habe ich es vermasselt.“ Der Druck, die Medienaufmerksamkeit und die Erwartungen auf olympisches Gold hätten ihn überwältigt. „Ich hatte keine Kontrolle mehr. Alle dramatischen Momente meines Lebens, so viele negative Gedanken kamen mir plötzlich in den Kopf“, gestand er.

Versuchte vierfach-sprünge scheitern
Ursprünglich hatte Malinin sieben Vierfach-Sprünge geplant, doch nur vier davon gelangen ihm. Die restlichen Sprünge waren einfacher oder doppelter Natur, und zu allem Überfluss stürzte er zweimal. Diese Fehler konnten auch durch einen Rückwärtssalto nicht mehr ausgeglichen werden. Die Konkurrenz nutzte seine Schwäche schamlos aus.

Sensationeller sieg für mikhail shaidorov
Profitierer von Malinins Patzer war der 21-jährige Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der sensationell den Titel gewann. Ein unerwarteter Triumph, der die Eiskunstlaufwelt überraschte. Die Erwartungen lagen klar bei Malinin, doch Shaidorov bewies Nervenstärke und überzeugte mit einer fehlerfreien Kür.

Katarina witt analysiert den einbruch
Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt zeigte sich in der ARD überrascht über den Einbruch Malinins: „Dass er so auseinanderfällt, habe ich nicht erwartet. Das zeigt, er ist auch nur ein Mensch.“ Sie bemerkte, dass sie schon lange keinen doppelten Sprung von ihm gesehen habe und dass er nun schlagbar sei.
Star-besuch von simone biles
Neben den Athleten sorgte auch ein prominenter Zuschauer für Aufsehen: Turn-Ikone Simone Biles. Die siebenfache Olympiasiegerin und 23-fache Weltmeisterin verfolgte den Wettbewerb an der Seite ihres Mannes Jonathan Owens. Biles zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Eiskunstläufer, räumte aber ein, dass sie selbst nicht in der Lage sei, diese Figuren zu vollführen.
Politische spannungen überschatten den wettkampf
Für zusätzliche Aufregung sorgte die Teilnahme des russischen Sportlers Petr Gumennik, der als „Neutraler Athlet“ startete. Er wurde von einem großen Teil des Publikums frenetisch gefeiert, begleitet von russischen Anfeuerungsrufen. Die politische Situation und der Krieg in der Ukraine schienen dabei in den Hintergrund zu treten. Im Gegensatz dazu wurde der ukrainische Teilnehmer Kyrylo Marsak weniger enthusiastisch empfangen.
- Ilia Malinin: Platz 8 im Gesamtklassement
- Mikhail Shaidorov: Weltmeister
- Simone Biles: Prominenter Zuschauer
- Petr Gumennik: Frenetisch gefeierter russischer Athlet
