Malinin erlebt olympia-desaster: vom „vierfach-gott“ zum achten platz
- Schock für den eiskunstlauf: malinin stürzt ab
- Malinins beicht: druck erdrückte ihn
- Der verpasste vierfach-sprung: ein fataler fehler
- Katarina witt analysiert den einbruch
- Prominente beobachter: simone biles und novak djokovic
- Politische spannung: jubel für russische athleten
- Jonas müllers ungewöhnliche medaillenfeier
Schock für den eiskunstlauf: malinin stürzt ab
Mailand – Die Eiskunstlauf-Welt war schockiert: Ilia Malinin (21), der als nahezu unbesiegbar galt, erlebte bei den Olympischen Spielen in Mailand einen völlig unerwarteten Einbruch. Der US-amerikanische Superstar, liebevoll als „Vierfach-Gott“ bezeichnet, landete in der Kür lediglich auf Platz 15 und beendete das Gesamtklassement auf dem enttäuschenden achten Rang. Ein Drama, das niemand vorhergesehen hätte.

Malinins beicht: druck erdrückte ihn
„Ich habe gemischte Gefühle. Ich kann es nicht erklären“, gestand ein sichtlich angeschlagener Malinin nach seiner Kür. „Ich bin gut in den Wettbewerb gegangen, aber am Ende habe ich es vermasselt. Der Druck, die Medienpräsenz und die Aussicht auf Gold waren einfach zu viel. Ich hatte keine Kontrolle mehr und negative Gedanken überwältigten mich.“ Der junge Athlet wirkte völlig überfordert.

Der verpasste vierfach-sprung: ein fataler fehler
Malinin hatte sich sieben Vierfach-Sprünge vorgenommen, vollbrachte aber nur vier. Die übrigen Versuche endeten in einfachen oder doppelten Sprüngen, begleitet von zwei Stürzen. Selbst ein Rückwärtssalto konnte das Debakel nicht mehr verhindern. Dieser Fehler ermöglichte dem kasachischen Eiskunstläufer Mikhail Shaidorov (21) einen sensationellen Sieg.

Katarina witt analysiert den einbruch
Eiskunstlauf-Ikone Katarina Witt (60) zeigte sich im ARD überrascht: „Dass er so auseinanderfällt, hatte ich nicht erwartet. Das zeigt, dass er auch nur ein Mensch ist. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt einen doppelten Sprung von ihm gesehen habe. Jetzt wissen wir, dass er schlagbar ist.“ Witt betonte, dass der Druck für den jungen Athleten immens gewesen sein muss.
Prominente beobachter: simone biles und novak djokovic
Die Veranstaltung lockte auch andere Sportstars an. Neben Tennis-Legende Novak Djokovic (38) war auch Turn-Ikone Simone Biles (28) in der Halle anwesend. Biles zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Athleten, gestand aber, dass sie selbst keine vergleichbaren Eiskunstlauf-Fähigkeiten besitzt: „Ich kann zwar eislaufen, aber keine solchen Figuren!“
Politische spannung: jubel für russische athleten
Für Aufsehen sorgte auch der Empfang des russischen Athleten Petr Gumennik (23), der als „Neutraler Athlet“ antrat. Er wurde frenetisch von einem Drittel der 12.000 Zuschauer gefeiert, die ihm Plüschtiere zuwarfen und russische Schlachtrufe anstimmten. Ein sensibles Thema angesichts der aktuellen politischen Lage. Der ukrainische Athlet Kyrylo Marsak (21) erhielt zwar auch Applaus, jedoch deutlich weniger.
Jonas müllers ungewöhnliche medaillenfeier
Abseits des Eiskunstlaufs sorgte auch der österreichische Rodler Jonas Müller für Schlagzeilen, der seine Olympia-Silbermedaille mit einer ungewöhnlichen Frisur feierte – ein Gargamel-Look, der für Gesprächsstoff sorgte. Die Olympischen Spiele in Mailand boten somit eine Mischung aus sportlicher Dramatik, emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen.
