Leistners überraschende torpremiere: hertha siegt in elversberg

Leistners überraschende torpremiere: hertha siegt in elversberg

Im 3:0-Sieg von Hertha BSC bei der SV Elversberg sprang Toni Leistner kurzfristig für den angeschlagenen Marton Dardai ein und lieferte eine beeindruckende Leistung ab. Der 35-Jährige zeigte nicht nur seine gewohnte Zuverlässigkeit in der Defensive, sondern erzielte auch sein erstes Tor für die Berliner.

Last-minute-einstand für leistner

Eigentlich hatte Toni Leistner mit einem Platz auf der Bank im Stadion an der Kaiserlinde gerechnet. Doch kurz vor dem Anpfiff erreichte ihn die Nachricht, dass Marton Dardai aufgrund von Hüftproblemen nicht spielen konnte. "Ich habe mich schnell umgestellt und dann einfach meinen Stiefel runtergespielt", so Leistner nach dem Spiel.

Souveräne leistung in der defensive

Souveräne leistung in der defensive

Leistner bewies, dass er auch in neuer Situation eine wichtige Stütze ist. Er gewann 100 Prozent seiner Zweikämpfe und Kopfballduelle und agierte abgesehen von einem kleinen Stellungsfehler zu Beginn der Partie sehr souverän. Seine konsequente Spielweise verlieh der Hertha-Defensive Stabilität.

Torpremiere für den routinier

Torpremiere für den routinier

Nach einem Freistoß von Paul Seguin traf Toni Leistner mit einem präzisen Schuss unter die Latte zum 3:0. Damit markierte er nicht nur die Entscheidung, sondern auch sein erstes Tor im Trikot von Hertha BSC. Sein letztes Ligator hatte er im August 2022 für Sint-Truidense VV in Belgien erzielt.

Ein purzelbaum als ausdruck der freude

Zum Ausdruck seiner Freude über den Treffer zeigte Leistner eine besondere Einlage: einen Purzelbaum. Diese hatte er bereits vor der Saison beim Media Day vorgeführt, wie er erzählte. "Meine Teamkollegen wollten den schon immer sehen." In Elversberg bot sich die Gelegenheit, und der Überschlag war auch Ausdruck der kollektiven Freude der Hertha-Mannschaft.

Teamleistung und souveräner sieg

"Wir haben es als Team gut und souverän verteidigt", betonte Leistner. "Klar kann man nicht alles verteidigen, aber wir haben einen extremen Gegenhalt geboten." Der Sieg in Elversberg war ein deutliches Signal der Hertha-Mannschaft.

Leistners comeback in die startelf

Es war Leistners erstes Startelf-Spiel seit dem 19. Dezember 2025, als er gegen Arminia Bielefeld eine Rote Karte erhalten hatte. Nun zeigte er, dass er auch mit 35 Jahren noch eine wichtige Rolle spielen kann. Ob er am Dienstag im Pokal-Achtelfinale gegen den SC Freiburg von Beginn an spielt, bleibt abzuwarten.