Sv holthausen/biene: optimismus trotz tabellenkeller – ein neuer wind weht im emsland
- Sv holthausen/biene: optimismus trotz tabellenkeller – ein neuer wind weht im emsland
- Neuer trainer, neue hoffnung: emiel ten donkelaar
- Die hinrunde: ernüchternde realität
- Ten donkelaar: mehr als nur ein trainer
- Verstärkung für die rückrunde
- Mannschaftsgeist und heimstärke als schlüssel zum erfolg
- Die rückrunde: ein abenteuer beginnt
Sv holthausen/biene: optimismus trotz tabellenkeller – ein neuer wind weht im emsland
Mit nur fünf Punkten aus 15 Spielen steckt der SV Holthausen/Biene tief im Tabellenkeller der Oberliga Niedersachsen. Doch statt in Tristesse zu verharren, setzen die Emsländer voll auf Positivität und einen Neuanfang. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass im Verein mehr als nur der Kampf gegen den Abstieg im Vordergrund steht.
Neuer trainer, neue hoffnung: emiel ten donkelaar
Seit Dezember hat Emiel ten Donkelaar das Traineramt bei Holthausen/Biene übernommen. Der „positiv verrückte Holländer“, wie ihn Sportleiter Joachim Korte bezeichnet, hat offenbar frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Korte zeigte sich überrascht von der offenen und zuversichtlichen Art des neuen Trainers. „Er spricht viel mit den Jungs, ruft sie auch häufig an“, so Korte beeindruckt. Der Fokus liegt klar auf dem Wiederaufbau des Selbstvertrauens und der Vorbereitung auf die Rückrunde.

Die hinrunde: ernüchternde realität
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur ein Sieg in 15 Spielen, eine Tordifferenz von 17:51 und ein Rückstand von 13 Punkten auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Die Entlassung des beliebten Aufstiegstrainers Henning Schmidt kurz vor Weihnachten war eine logische Konsequenz. Doch diese Vergangenheit scheint nun hinter den Verantwortlichen zu liegen.

Ten donkelaar: mehr als nur ein trainer
Emiel ten Donkelaar (30 Jahre) ist teilweise jünger als einige seiner Spieler, doch seine Art kommt bei der Mannschaft gut an. Er hatte eigentlich eine Pause eingeplant, doch der Anruf aus Holthausen/Biene änderte seine Pläne. „Ich habe immer gesagt, wenn die anfragen, dann würde ich es machen“, verrät er. Er schätzt die familiäre Atmosphäre, die fehlende Arroganz und die guten Menschen im Verein. Der Fokus liegt auf Spaß am Fußball, Kontrolle und Dominanz im Spiel – inspiriert von Legenden wie Johan Cruyff.
Verstärkung für die rückrunde
Neben der neuen positiven Einstellung bringt der Verein auch personelle Veränderungen für die Rückrunde. Mit Abdullah Arfeen (21, Linksverteidiger vom SC Spelle-Venhaus) wurde die Defensive verstärkt. Zudem stößt der junge und ehrgeizige Offensivspieler Colin Decker (19, Regionalligareserve des SV Meppen) zur Mannschaft. Korte ist begeistert von Deckers Schnelligkeit und Entwicklungspotenzial.
Mannschaftsgeist und heimstärke als schlüssel zum erfolg
Korte betont die Geschlossenheit des Teams: „Das ist eine Supertruppe von vorne bis hinten. Die 23 Spieler halten alle zusammen.“ Auch der Spielplan bietet Hoffnung, denn Holthausen/Biene bestreitet noch neun Heimspiele. Ten Donkelaar ist überzeugt: „Am Biener Busch können wir jeden schlagen.“ Der Glaube an den Klassenerhalt ist groß, und selbst wenn es am Ende nicht klappt, wollen sie sich mit Stolz aus der Liga verabschieden.
Die rückrunde: ein abenteuer beginnt
Die kommenden Spiele werden eine echte Herausforderung für den SV Holthausen/Biene. Doch mit einem neuen Trainer, verstärktem Kader und einer positiven Einstellung sind die Emsländer bereit, den Kampf um den Klassenerhalt aufzunehmen. Die Rückrunde wird zeigen, ob der neue Wind im Verein tatsächlich Früchte trägt und das Team die Oberliga halten kann.
