Real madrid am abgrund: bayern-pleite schlägt tiefe furchen!
Madrid bebt! Real Madrid, der gefürchtete Königliche, steht vor dem größten Achtelfinal-Drama in der Champions League seit Jahren. Die 1:2-Heimniederlage gegen den FC bayern München hat die Situation vor dem Rückspiel in München dramatisch verschärft. Ein Comeback ist möglich, aber der Weg dorthin ist steinig und mit Nervenflattern verbunden.
Die fehlerkette im bernabéu
Die Partie im Estadio Santiago Bernabéu offenbarte deutliche Schwächen in der Defensive der Madrilenen. Besonders schmerzhaft waren die vermeidbaren Ballverluste im eigenen Aufbau, die den bayern immer wieder Tür- und Fenstereffekte ermöglichten. Antonio Rüdiger, der in der Innenverteidigung spielte, sprach von „zwei Geschenken“, gemeint waren die Fehler, die zu den Gegentoren führten. Die Erleichterung, die der FC bayern aus diesen Patzern zogen, war immens.
Trainer Álvaro Arbeloa erkannte ebenfalls die Problematik an: „Wir haben zwei Ballverluste begangen, die wir hätten vermeiden müssen, und gegen solche Mannschaften rächt es sich sofort.“ Es war ein Spiel, in dem die Königlichen mehr als genug Chancen hatten, um das Blatt zu wenden, doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. 20 Torschüsse reichten nicht, um Manuel Neuer ernsthaft zu fordern. Der deutsche Torwart avancierte zum Mann des Abends.

Rückspiel in münchen: nur ein sieg zählt
Die Aufgabe in München ist klar: Real Madrid muss gewinnen, und zwar deutlich, um die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale zu wahren. Rüdiger forderte: „Wir müssen mehr schießen – aber aufs Tor!“ Die Lehre aus dem Hinspiel muss sein, dass schnelles Umschalten entscheidend ist. „Wenn man versucht, den Ball nach vorne zu spielen, muss man bereit sein, schnell zurückzustürmen, falls man den Ball verliert“, erklärte Arbeloa nach dem Spiel. Die Abwehrarbeit muss verbessert werden, aber auch die offensive Konsequenz.
Doch Arbeloa ließ die Hoffnung nicht schwinden. „Wenn es eine Mannschaft gibt, die in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid“, betonte er. „Wir sind Real Madrid, wir wissen, wie schwer es ist, dort zu gewinnen, aber wir werden alles daran setzen.“ Die Spieler zeigten zwar den Willen, nicht zu verlieren, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Ob dieses Engagement in München ausreicht, um das Ruder herumzureißen, bleibt abzuwarten.
Die Copa del Rey-Pleite gegen einen Zweitligisten und der Rückstand auf Barcelona in La Liga verdeutlichen, dass die Krise in Madrid tiefer geht als nur ein Champions-League-Spiel. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Königlichen trotz aller Widrigkeiten ihre Champions-League-Träume am Leben erhalten können.
