Real madrid am abgrund: bayern-demütigung und champions-league-gefahr!
Madrid – Der Traum vom Champions-League-Triumph gleitet Real Madrid durch die Finger. Nach einer erschütternden 1:2-Heimniederlage gegen den FC Bayern steht das Team von Alvaro Arbeloa vor einer Mammutaufgabe im Rückspiel in München. Die Königlichen präsentierten sich von ihrer unansehnlichsten Seite, während die Bayern ihre Dominanz in der europäischen Spitze untermauerten.
Fehlerkette im aufbau und mangelnde präzision
Die Defensive von Real Madrid wirkte erneut anfällig, doch die eigentlichen Probleme lagen im eigenen Ballbesitz. Wiederholte Ballverluste im Aufbau lädten den Bayern im ersten Abschnitt förmlich ein, gefährliche Angriffe einzuleiten. Luis Diaz nutzte die Gunst der Stunde, während Harry Kane die Führung in der zweiten Halbzeit eiskalt unterstrich. Antonio Rüdiger, sichtlich frustriert, sprach von „zwei Geschenken“, die man dem Gegner gemacht habe. Doch die Wahrheit ist, dass die Fehlerkette weitaus tiefer reicht.
Trainer Arbeloa räumte ein, dass die Niederlage vermeidbar gewesen wäre, hätte man die einfachen Ballverluste unterbunden. „Gegen ein solches Kaliber wie Bayern“, so Arbeloa, „werden Fehler sofort bestraft.“ Ein einzelner Schuldiger wollte der Coach nicht ausmachen, betonte jedoch, dass Fußball eben ein „Fehlerspiel“ sei. Die Abwehrschwächen waren offensichtlich, doch auch im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft. 20 Torschüsse – und nur ein einziger Treffer. Manuel Neuer avancierte zum Mann des Spiels, während Real Madrid vor dem Tor gebrannt hat.

Rüdiger fordert mehr zielstrebigkeit: „wir müssen aufs tor schießen!“
Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger forderte einen Umdenken: „Wir müssen mehr schießen – aber aufs Tor!“ Er räumte ein, dass der FC Bayern mit Neuer im Kasten die bessere Mannschaft gewesen sei. Doch Rüdiger und sein Team geben die Hoffnung nicht auf. „Wenn man versucht, den Ball nach vorne zu spielen, muss man bereit sein, schnell zurückzustürmen“, mahnte Arbeloa. „Sonst passiert genau das, was uns passiert ist.“
Die Copa del Rey wurde bereits in dieser Saison durch ein blamables Ausscheiden gegen einen Zweitligisten überschattet, und in der Liga liegt Real Madrid nun sieben Zähler hinter Erzrivale Barcelona. Der Druck auf das Team ist enorm. Doch Arbeloa klammert sich an den Optimismus: „Wenn es eine Mannschaft gibt, die in München gewinnen kann, dann ist es Real Madrid. Wir sind Real Madrid, wir wissen, wie schwer es ist, dort zu gewinnen, aber wir werden alles daran setzen.“ Die Möglichkeit eines Comebacks schließt auch Rüdiger kategorisch aus. Die Aufgabe ist zwar gewaltig, aber nicht unmöglich.
Die Frage ist: Werden die Königlichen in München den Fehlern aus dem Hinspiel abarbeiten und ihre Chance nutzen? Oder verabschiedet sich Real Madrid bereits frühzeitig vom europäischen Wettbewerb?
