Pokal-halbfinale: schiedsrichter-pfiff lässt freiburg schimpfen – stuttgart zieht verdient ins finale ein!
Der VfB Stuttgart steht im DFB-Pokalfinale, doch der Sieg gegen den SC Freiburg am Donnerstagabend hat einen bitteren Nachgeschmack. Ein strittiger Pfiff von Schiedsrichter Tobias Welz kurz nach dem Anpfiff der Verlängerung überschattete das Spiel und sorgte für heftige Proteste beim Sportclub. Während die Stuttgarter die Leistung ihres Teams lobten, kochten die Gemüter auf Freiburger Seite ordentlich hoch.

Die umstrittene szene: war das wirklich ein foul?
Die entscheidende Szene ereignete sich in der 119. Minute, als Lucas Höler nach einem präzisen Steckpass von Yuito Suzuki alleine auf Alexander Nübel zusteuerte. Der Stürmer setzte sich im Zweikampf mit Jeff Chabot durch, lupfte den Ball elegant über den VfB-Torwart hinweg – und der Ball rollte über die Linie. Doch Schiedsrichter Welz hatte im Zweikampf ein Foulspiel von Höler gesehen und pfiff. Ein Pfiff, der bereits ertönte, bevor der Ball das Tor kreuzte. Ein Eingreifen des VAR war somit ausgeschlossen.
“Das ist kein Foulspiel, das ist eine Frechheit”, wetterte Höler selbst nach dem Spiel. Auch sein Kapitän Christian Günter zeigte wenig Verständnis: “Wenn das ein Foul ist, dann muss ich hier und heute meine Karriere beenden.” Die Reaktionen unterstreichen die Verzweiflung und Frustration, die im Freiburger Lager herrschte.
