Glasner schwebt: conference league oder nächste herausforderung?

London – Oliver Glasner, der Ex-Coach von Eintracht Frankfurt, lässt die Zukunft offen! Der Österreicher verabschiedet sich am Ende dieser Saison von Crystal Palace, doch wohin die Reise geht, ist ebenso unklar wie sein genauer Zeitplan. Ein Abschied mit dem Gewinn der Conference League wäre das perfekte Ende – aber Glasner lässt sich nicht in die Karten schauen.

Zwei spiele entscheiden über den triumph

Zwei spiele entscheiden über den triumph

„Das weiß ich nicht“, erklärte Glasner bei Sky, und fügte hinzu: „Im Fußball sind meine Erfahrungen: Es kommt immer anders, als man denkt und plant.“ Er scheint sich treiben zu lassen, statt aktiv die nächste Station auszuwählen. Ein größeres Lob für seine Zeit in London könnte er sich kaum vorstellen, als den Titel in der Conference League am 27. Mai zu erringen. „Natürlich, das wäre schon ein Drehbuch, das ich ganz gerne lesen würde“, so Glasner, der aber betont, dass der Fokus zunächst auf der Aufgabe gegen Schachtar Donezk liegt. „Der erste Schritt in der Conference League ist, Schachtar Donezk in zwei Spielen auszuschalten. Gegebenenfalls machen wir uns dann Gedanken über ein Finale.“

Glasner genießt seine Zeit in London noch, hat mit dem Triumph im FA Cup 2025 eine „coole Zeit“ erlebt und möchte nicht zu früh an seinen Abschied denken. „Mein Gefühl ist, wir sind noch nicht beim Nachwort, sondern es kommen eigentlich jetzt erst die spannenden letzten Seiten eines Buches, wo wir alle auf ein Happy End hoffen“, meinte er. Ein großes Abschiedsfest in seiner Londoner Wohnung steht bereits im Plan – denn Glasner will seinen Abschied gebührend feiern.

Was Glasner‘ Zukunft betrifft, so scheint er keine Eile zu haben. Die Gerüchte über mögliche Angebote aus der Bundesliga oder der Premier League schwelen weiter, doch der Coach selbst kommentiert diese Spekulationen nicht. Vielmehr konzentriert er sich darauf, Crystal Palace bis zum letzten Spieltag bestmöglich zu unterstützen. Die Fans dürfen gespannt sein, wohin es den erfahrenen Taktiker nach seinem Engagement in London verschlägt.