Cerúndolo triumphiert in london – wimbledon-generalprobe perfekt!
Ein argentinischer Triumph im Londoner Queen’s Club! Francisco Cerúndolo hat sich am Sonntag im Finale gegen Tommy Paul durchgesetzt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Wimbledon gemacht. Der Sieg markiert den ersten Titel der 500er-Kategorie für den 27-Jährigen und lässt auf eine erfolgreiche Rasensaison hoffen.

Der jüngere bruder des sinner-bezwinger schlägt zu
Cerúndolo, dessen Bruder Juan Manuel vor Kurzem Jannik Sinner bei den French Open in einem denkwürdigen Duell besiegte, präsentierte sich in London in Topform. Nach einem spannenden ersten Satz, den er gegen Tommy Paul noch mit 6:7 verlor, zeigte er eine beeindruckende kämpferische Leistung und sicherte sich die folgenden beiden Sätze mit 6:4 und 6:3. Es war sein fünfter Turniersieg insgesamt und der zweite in diesem Jahr, nachdem er zuvor die Argentina Open gewonnen hatte.
Der US-Amerikaner Paul, der im Vorjahr selbst das Turnier im Queen’s Club für sich entscheiden konnte, musste sich dem Argentinier geschlagen geben. Für ihn bedeutet dies die zweite Niederlage im Finale des prestigeträchtigen Rasenturniers.
Ein Turnier mit Tradition Das Queen’s Club Championship hat eine lange und bewegte Geschichte. Bereits seit 1886 wird dort um den Titel gespielt. Boris Becker, der als 17-Jähriger 1985 seinen ersten großen Erfolg feierte, gewann das Turnier insgesamt viermal. Michael Stich konnte es einmal für sich entscheiden. Cerúndolos Sieg reiht sich nun in diese illustre Liste ein und unterstreicht die Bedeutung des Turniers als wichtiger Vorbereitung auf Wimbledon.
Doch was niemand so recht bemerkt hat: Cerúndolo feiert bereits seinen zweiten Rasentitel – 2023 setzte er sich ebenfalls im Finale von Eastbourne gegen Paul durch. Eine bemerkenswerte Konstanz auf dem Rasen, die ihm durchaus auch in Wimbledon zum Erfolg verhelfen könnte. Die Frage ist, ob er die Momentum mitnehmen kann und den Wimbledon-Rasen ebenfalls erobern wird.
