Kubo sprintet wieder: real sociedad bekommt japaner zurück – aber zwei leistungsträger fallen aus
Take Kubo ist zurück. Der Japaner, seit zwei Monaten außer Gefecht, lief am Montag erstmals wieder mit der Gruppe auf dem Trainingsplatz von Zubieta auf. Sein Muskelriss ist verheilt, der Plan funktioniert – und genau darum dreht sich jetzt alles in San Sebastián.
Denn während Kubo nach dem 2:0-Sieg gegen Villarreal endlich wieder mit Ballbesitz trainierte, fehlten zwei andere Akteure: Igor Zubeldia musste mit einem frischen Muskelfaserriss passen, Jon Gorrotxategi humpelte nach der Pause vom Feld und wird vorerst pausieren. Die positive Nachricht also kommt mit einem dunklen Schatten.
Pellegrino matarazzo kann tappen: 4. april oder 11. april
Der Coach hatte intern schon den 4. April (Levante) und den 11. April (Alavés) als mögliche Comeback-Termine für Kubo im Kalender markiert. Beide Spiele finden im Anoeta statt, beide gelten als Testläufe für das Endspiel, das wirklich zählt: das Copa-del-Rey-Finale am 18. April in Sevilla. Wer dort aufläuft, entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen.
Kubos Reha verlief ohne Rückschläge. Er absolvierte zunächre Seilsprint- und Reaktionsschleifen, dann ballorientierte Passspiele. Die medizinische Abteilung gab grünes Licht, weil seine Belastungskurve steiler verläuft als erwartet. Die Frage ist nicht mehr, ob er spielen kann, sondern wie viele Minuten seine Wade aushält.

Zubeldia und gorrotxategi fallen aus – mittelfeld wird neu gemischt
Zubeldia zog sich die Blessur am Freitag gegen Villarreal zu, als er in einem Zweikampf das Sprinttempo aus dem Stand beschleunigte. Gorrotxategi hatte schon zuvor mit Adduktoren-Problemen gekämpft, wurde zur Pause ausgewechselt und fehlte bereits gegen Atlético und Osasuna. Ohne die beiden droht Matarazzo erneut die Umstellung auf ein Doppel-Sechs-System mit Mikel Merino und Beñat Turrientes.
Die Statistik spricht für die Offensive: In den acht Spielen mit Kubo in der Startelf erzielte Real Sociedad 1,9 Tore pro Partie – ohne ihn nur 1,2. Das mag wie eine kleine Lücke klingen, reicht aber, um in der Copa gegen Athletic Club die Klingen kreuzen zu können.
Am Montag sprintete Kubo 30-Meter-Intervalle, lächelte zwischen den Drills und klatschte sich mit Brais Méndez ab. Die Kameras der Klub-Medien fingen die Szene ein, die Fans teilten sie binnen Minuten tausendfach. Die Botschaft: Der Japaner ist bereit, seine Mannschaft wieder kampfbereit zu machen.
Knapp zwei Wochen bleiben, bis der Pokal in Sevilla steht. Die medizinische Abteilung arbeitet auf Hochtouren, der Trainer stockt die Minuten hoch und die Anhänger zählen Tage. Kubos Comeback wird nicht nur ein Personalwechsel, sondern die Zündung für einen Angriff auf das erste Titel-Feuerwerk seit 34 Jahren.
