Kreuzband erneut gerissen – sharon beck fällt komplett aus

Sharon Beck wird Werder Bremen in dieser Saison nicht mehr helfen können. Der Grund: ein erneuter Kreuzbandriss. Die Mittelfeldspielerin, die gerade erst von einem ersten Kreuzbandriss zurückgekehrt war, muss sich erneut unters Messer legen.

Die diagnose traf die grün-weißen wie ein schlag

Die 30-Jährige hatte sich im Mai 2024, nur eine Woche nach ihrem Wechsel vom FC Köln, das erste Mal das Kreuzband gerissen. Nach monatelanger Reha feierte sie im Februar 2025 ihr Comeback – und schien endlich wieder an ihre alte Stärke anzuknüpfen. Doch die anhaltenden Kniebeschwerden, die zuletzt wegen einer Sprunggelenksblessur pausiert hatte, ließen sich nicht abschütteln. Neue Untersuchungen ergaben: Das Band ist wieder durch.

Für Beck bedeutet das das zweite Karriere-Comeback innerhalb von zwei Jahren. 158 Bundesliga-Einsätze, 20 Tore – und nun wieder Null. „Das tut uns allen extrem leid für sie“, sagt Cheftrainerin Fritzy Kromp. „Sharon hat sich mit viel Fleiß und großer Mentalität zurückgearbeitet.“

Werder verliert mehr als nur eine spielerin

Werder verliert mehr als nur eine spielerin

Mit ihr verliert Werder nicht nur eine erfahrene Mittelfeldspielerin, sondern auch eine Identifikationsfigur. Nach ihrem Debüt am 20. Spieltag der Vorsaison lief sie in 14 Pflichtspielen auf – zuletzt beim Pokalsieg in Leipzig. Dort, Mitte November, ahnte niemand, dass es ihre letzte Partie in dieser Saison bleiben würde.

Für die Bremerinnen kommt der Ausfall zur Unzeit. Nach einer starken Hinrunde (Platz 3) stürzten sie in der Rückrunde auf Rang 6 ab. Drei Punkte aus vier Spielen, Pokal-Aus in Essen – und nun das.

Neun Spiele sind noch zu spielen, darunter die Nachholpartien gegen Wolfsburg und Bayern. Ohne Beck. Aber mit einer Frage im Raum: Wie viele Comebacks verträgt ein Knie?