Krawietz/pütz: bittere french open abrechnung – titelträume zerplatzen!
Paris – Ein Schock für das deutsche Tennis-Duo Kevin Krawietz und Tim Pütz: Bei den French Open 2026 ist die Reise im Achtelfinale abrupt beendet worden. Gegen das indisch-brasilianische Gespann Balaji/Demoliner gab es eine deutliche Niederlage. Die Hoffnung auf eine Wiederholung des Hamburger Erfolgs und den erneuten Triumph nach den Siegen von 2019 und 2020 mit Andreas Mies ist damit geplatzt.

Die favoritenrolle wackelt – was ging schief?
Krawietz und Pütz, als Nummer sechs gesetzt und frisch von ihrem Sieg in Hamburg, waren als klare Favoriten ins Turnier gestartet. Doch gegen Balaji und Demoliner fanden sie einfach nicht ins Spiel. Die 5:7, 4:6 Niederlage unterstreicht die Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität. Besonders für Krawietz, der bereits zweimal in Roland Garros jubelte, ist dieser frühe Aus ein herber Schlag.
Das deutsche Davis-Team muss sich insgesamt mit einer schwachen Vorstellung in Paris begnügen. Keiner der deutschen Profis im Herrenbereich überstand die ersten Runden. Nur Laura Siegemund hält die deutsche Flagge im Frauentennis hoch – an der Seite der Russin Wera Swonarewa kämpft sie um den Einzug ins Halbfinale.
Die Leistung von Krawietz/Pütz wirft Fragen auf. Waren die Strapazen des Hamburger Turniers zu viel? Hat das Duo seine Form nicht rechtzeitig auf die Sandplatzsaison eingestellt? Oder war es schlichtweg das starke Spiel von Balaji/Demoliner, das ihnen die Ambitionen zunichte machte? Die Antwort bleibt vorerst offen.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Krawietz’ Erfolgslauf in Roland Garros ist vorerst unterbrochen. Nach zwei Triumphen in Folge muss er sich nun mit einer Enttäuschung zufrieden geben. Das Duo Krawietz/Pütz muss nun analysieren, was schief lief und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.
