Kovács pfeift atlético: eine vorgeschichte voller frust!

Ein Schauer läuft Atlético Madrid den Rücken hinunter. István Kovács, der rumänische Schiedsrichter, wurde für das anstehende Top-Spiel ausgewählt – und die Madrilenen haben schlichtweg kein Glück mit ihm. Eine Bilanz, die so düster ist, dass selbst eingefleischte Fans an einem Wechsel des Sports denken lassen könnten.

Die albtraum-bilanz gegen kovács

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Atlético hat unter Kovács noch nie ein einziges Spiel gewonnen. Das ist nicht nur eine statistische Anomalie, sondern eine Quelle ständiger Frustration für Trainer und Spieler. Bereits in dieser Saison sorgte er für Kopfschmerzen, als er das Auswärtsspiel in Istanbul leitete und unglaubliche sieben gelbe Karten, darunter vier für die Rojiblancos, verteilte. Ein Spiel, das zwar 1:1 endete, aber mit dem Gefühl der Ungerechtigkeit zurückließ.

Besonders in Erinnerung geblieben ist das Spiel im Klub-Weltpokal gegen Paris Saint-Germain. Simeone kochten danach offenkundig die Wut und Verzweiflung über die Entscheidungen des Schiedsrichters. „Ich bin es leid, immer wieder über diese Themen zu sprechen. Ansonsten wirken wir nur wie Opfer, und das will ich nicht sein“, äußerte sich der Trainer nach dem Spiel. Koke, der ebenfalls frustriert war, fügte hinzu: „Wir haben sogar das 2:1 erzielt, aber es wurde wegen eines Pfiffs abgebrochen. Wenn er pfeifen will, dann pfeift er, und wenn nicht, dann nicht. Jeder von uns hat gesehen, was passiert ist, diese kleinen Details… es ging immer gegen uns.“

Ein gefragter mann, trotz allem

Ein gefragter mann, trotz allem

Trotz der Probleme, die Kovács mit Atlético verursacht, genießt er hohes Ansehen bei der UEFA. Er hat bereits sechs Partien in dieser Champions-League-Saison geleitet, darunter das prestigeträchtige PSG-Mónaco. Und das ist noch nicht alles: Er war auch der Schiedsrichter im letzten Champions-League-Finale, in dem Paris Saint-Germain den Inter Mailand mit einem beeindruckenden 1:0 besiegte und damit den ersten Titel in der Vereinsgeschichte gewann. Selbst das FC Barcelona erlitt unter seiner Führung eine deutliche Niederlage, als sie zu Hause mit 1:4 gegen PSG verloren. In der Europa League gab es gegen den SSC Neapel ein 1:1 Unentschieden.

Die Konsequenz ist klar: Egal ob Atlético oder FC Barcelona, noch kein Team hat unter der Leitung von István Kovács einen Sieg errungen. Für manche Fans ist das ein böses Omen, das sie in Panik versetzt. Der rumänische Unparteiische ist zu einer Art Pechbringer geworden, dessen bloße Anwesenheit auf dem Spielfeld das Ergebnis zu beeinflussen scheint. Ob das nur Aberglaube ist oder doch ein tieferliegendes Muster, wird sich am kommenden Spieltag zeigen. Eines ist jedoch sicher: Atlético Madrid wird alles daran setzen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und endlich einen Sieg gegen einen Schiedsrichter zu erringen, der ihnen so oft das Leben schwer gemacht hat.